Modernen Thermostate nachrüsten

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Heizkörper mit modernen Thermostaten nachrüsten

Komfortgewinn und Energieeinsparung

Digitales Heizungsthermostat
Digitales Heizungsthermostat © Dan Race, fotolia.com

Mechanische Heizkörperventile sind umständlich und unwirtschaftlich. Mittlerweile gibt es moderne Thermostatventile mit zahlreichen Funktionen, die die Raumtemperatur in allen Räumen wunschgemäß automatisch regulieren. Ein Austausch alter Heizkörperventile bzw. ein Nachrüsten mit modernen Thermostatköpfen ist nicht nur mit einem enormen Zugewinn an Komfort verbunden, sondern kann dazu beitragen, die Energiekosten deutlich zu reduzieren.

Wann lohnt sich eine Nachrüstung mit modernen Thermostatventilen?

Eigentlich lohnt sich ein Austausch so gut wie immer. Einfache Modelle gibt es bereits ab etwa 40 Euro, sodass sich die Investition angesichts der Möglichkeit der Energieeinsparung bald amortisiert. Besonders im Falle großer Wohnungen und Häuser oder von Wohngemeinschaften, in denen die Zimmerbewohner sehr unterschiedliche Anwesenheitszeiten haben, ist die Nachrüstung sehr sinnvoll. Auf diese Weise hat jeder Bewohner die Möglichkeit, die Heizzeiten der Heizung den individuellen Bedürfnissen entsprechend einzustellen.

Wenn die Heizkörperventile schon sehr alt sind, ist ein Austausch ebenfalls ratsam. Die in die Jahre gekommenen Ventile sind oft nur schwer einstellbar, sodass immer wieder nachjustiert werden muss, bis die gewünschte Zimmertemperatur erreicht ist.

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Was können moderne Thermostatventile?

Moderne Thermostatventile sind mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die den Heizkomfort erhöhen und Energie einsparen können. Sie messen und zeigen die Temperatur auf den Grad genau an, sodass eine ganz feine Temperatureinstellung vorgenommen werden kann.

In den digitalen Thermostatkopf ist ein kleiner Computer integriert, in welchen verschiedene Ein- und Ausschaltzeiten eingespeichert werden können. Ein Elektromotor stellt die für die gewählte Temperatur erforderliche Wassermenge automatisch ein. So genannte „Intelligente Thermostate“ sind sogar schon so weit, dass sie sich nach nur kurzer „Lernphase“ automatisch auf das Verhalten der Hausbewohner einstellen können. Außerdem können diese über einen Computer mit Internetanschluss von allen Orten der Welt aus bedient werden.

Moderne Thermostatventile verfügen meistens über eine automatische Fenstererkennung und fahren bei offenen Türen oder Fenstern die Heizung sofort komplett herunter. Mechanische Heizkörperventile dagegen sorgen dafür, dass die Heizung hochgefahren wird, wenn die Temperatur abrupt abfällt, um den Temperaturunterschied auszugleichen. Dadurch geht viel Energie verloren.

Wie funktioniert der Austausch von Heizkörper Thermostate?

Der Austausch funktioniert relativ einfach und kann selbst durchgeführt werden. Der alte Thermostatkopf wird einfach ab- und der neue wieder angeschraubt. Vor dem Kauf des Thermostats bzw. der Thermostate muss jedoch zunächst geklärt werden, ob Eck- oder Durchgangsventile benötigt werden und welche Größe diese haben. Üblich sind 3/8 oder 1/2 Zoll.

Bei älteren Heizkörpern ist es empfehlenswert, gleichzeitig die alten Anschlussstücke gegen neue auszutauschen. Hierfür sind jedoch eine Rohrzange oder ein Schraubenschlüssel für das Lösen des Ventils und ein großer Behälter für das Heizwasser aus dem Heizkörper nötig.

Vorteilhaft sind Anschlussstücke, die ganz absperrbar sind oder an denen die Durchflussmenge des Heizwassers einstellbar ist, denn so können bei Bedarf Heizkörper abmontiert werden, ohne die Notwendigkeit, den gesamten Heizungskreislauf zu entleeren.

Ein Anschlussstück, das die Heizwasserdurchflussmenge drosseln kann, bietet auch noch einen weiteren Vorteil: Heizkörper, die näher an der Umwälzpumpe liegen, können so eingestellt werden, dass dort weniger Heizwasser in den Heizkörper fliest. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Heizkörper eines Kreislaufs, also auch die die weit weg von der Umwälzpumpe liegen, die optimale Heizleistung erbringen, also gleichmäßig warm werden.

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Zentralsteuerung per Funk

Einen Schritt weiter als programmierbare Thermostate gehen sogenannte Funkthermostate. Mittels einer zentralen Steuerung lassen sich damit beispielsweise verschiedene Heizkörper in der Wohnung koordinieren. Ein anderes Anwendungsbeispiel ist das Ausschalten aller Heizungen mit einem einzigen Knopfdruck beim Verlassen der Wohnung.

Einen weiteren großen Vorteil können Funkthermostate ausspielen, wenn sie mit mobilen Temperaturfühlern und/oder Tür- und Fensterkontakten ausgestattet sind. Werden die Fühler im Raum angebracht, messen sie die Temperaturen sehr viel genauer, als wenn sie in der Nähe eines geöffneten Fensters oder einer Tür installiert werden. Für diese gibt es ebenfalls eine sinnvolle Lösung: Entsprechende Kontaktfühler registrieren, wenn das Fenster geöffnet wird, und regeln die Heizung automatisch herunter. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Modelle, in die beispielsweise Bewegungsmelder integriert sind und die die Heizung automatisch herunterfahren, wenn niemand im Raum ist.

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