Heizungsthermostate: Häufige Fragen

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Thermostate FAQs

Wir haben häufige Fragen und Antworten zu Heizungsthermostaten für Sie zusammengestellt.

Häufige Fragen und Antworten © Zerbor, stock.adobe.com
Häufige Fragen und Antworten © Zerbor, stock.adobe.com

Wie funktioniert ein Thermostat?

Mithilfe des Thermostats wird eine gewünschte Raumtemperatur über einen langen Zeitraum gehalten. Ein Sensor erfasst Wärmeeinträge wie Sonneneinstrahlung oder viele Menschen und drosselt die Heizleistung entsprechend, um die eingestellte Raumtemperatur zu halten. Andersherum erkennt der Sensor auch sinkende Temperaturen und steuert die Heizung hoch, damit die Raumtemperatur auf dem gewünschten Wert bleibt.

Das Thermostatventil regelt die Warmwasserzufuhr
Das Thermostatventil regelt die Warmwasserzufuhr

Wie spart ein Thermostat Energie?

Der Einsatz von Thermostaten erlaubt es, eine gewünschte Raumtemperatur langfristig zu halten. Wenn die Sonne rauskommt und zusätzlichen Wärmeeintrag bringt, reguliert sie die Heizleistung nach unten, wird es kälter im Raum, fährt sie diese wieder hoch. So wird die Heizenergie nur dann bereitgestellt, wenn sie benötigt wird. Das spart Energie. Damit diese effektive Regelung funktionieren kann, müssen die Thermostate frei sein und nicht von Vorhängen oder Möbeln verdeckt werden.

Was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat?

Die Zahlen auf dem Thermostat stehen für Gradzahlen. Eins bedeutet 12 Grad Celsius, zwei 16 Grad Celsius, drei ist mit 20 Grad Celsius die Standardeinstellung, während vier mit 24 Grad Celsius und fünf mit 28 Grad Celsius für die warmen Raumtemperaturen stehen.

Heizungsthermostate: Achten Sie auf die richtige Einstellung
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Warum stehen auf dem Thermostat Zahlen anstatt Temperaturangaben?

Die Zahlen stehen für eine gewünschte Zieltemperatur im Raum. Dies ist nicht gleichbedeutend mit der Temperatur, auf die die Heizung erhitzt wird. Denn das Ventil ermittelt unter Zuhilfenahme der Umgebungstemperatur die Differenz zur Wunschtemperatur und regelt den Durchfluss des Wassers entsprechend.

Was bedeuten die Symbole auf dem Thermostat?

Die Schneeflocke beziehungsweise das Sternchen steht für die Frostschutzstellung. Sie verhindert, dass das Wasser bei kalten Temperaturen in den Rohren gefriert. Der Halbmond steht für die Nachtabsenkung auf 14 Grad Celsius. Die Sonne markiert die Grundeinstellung bei 20 Grad Celsius.

Heizungsthermostate: Die Bedeutung der Zahlen und Symbole
Heizungsthermostate: Die Bedeutung der Zahlen und Symbole

Welche Arten von Thermostaten gibt es?

Neben den manuellen Thermostaten mit einem drehbaren Thermostatkopf, gibt es programmierbare Thermostate. Programmierbare Thermostate können individuell passend zur Situation eingestellt werden. Diese sind besonders in Mehrfamilienhäusern sinnvoll, wo Menschen mit unterschiedlichem Alltagsrhythmus leben. Mit programmierbaren Thermostaten kann jeder Bewohner die Heizleistung auf seine Bedürfnisse abstimmen. Zudem gibt es smarte Thermostate, die die Raumtemperatur über einen Heizplan, eine App oder einen Sprachassistent steuern.

Das richtige Thermostat hilft Heiozkosten zu sparen
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Wird es schneller warm, je höher ich den Thermostat aufdrehe?

Nein, der Heizkörper wird nicht schneller warm bei höheren Stufen. Er heizt nur länger, nämlich bis er die höhere Wunschtemperatur erreicht hat. Es lohnt sich also nicht, wenn man in eine kalte Wohnung kommt, den Thermostat voll aufzudrehen. Dies kostet nur unnötig Geld.

Lohnt sich eine Nachtabsenkung?

Eine Absenkung der Raumtemperatur ist grundsätzlich sinnvoll. Nachts werden die Wohnräume in der Regel nicht bewohnt und zum Schlafen sind geringere Temperaturen angenehmer. Oft ist die Einstellung der Nachtabsenkung über den Thermostat allerdings überflüssig, da die Einstellung an der Zentralheizung durchgeführt wird.

Wie lange funktionieren Thermostate zuverlässig?

Bei alten Thermostaten funktioniert die Wahrnehmung der Raumtemperatur und die entsprechende Regulation der Heizleistung oftmals nicht mehr genau. Dadurch geht Komfort und natürlich Energie verloren. Experten empfehlen deshalb, die Thermostate nach ungefähr 15 Jahren zu erneuern.

Gibt es moderne Thermostate für alte Heizkörper?

Die Thermostat-Gewinde sind nicht standardisiert, sodass neuere Modell oft nicht auf alte Heizkörper passen. Abhilfe schafft hier ein Adapter. Nennen Sie beim Kauf eines neuen Thermostats den Hersteller und möglichst auch das Jahr, aus dem der Heizkörper stammt. Dann können Sie den passenden Adapter gleich mitkaufen.

Ein modernes Thermostat lohnt insbesondere auch bei älteren Heizkörpern
Ein modernes Thermostat lohnt insbesondere auch bei älteren Heizkörpern

Wie macht sich ein kaputtes Thermostat bemerkbar?

Wird die gewünschte Raumtemperatur nicht mehr eingehalten, indem sie nicht erreicht oder dauerhaft stark überschritten wird, dann deutet das auf ein defektes Thermostat hin. Auch wenn der Heizkörper nur noch heiß bleibt und nicht mehr runterreguliert, ist an das Thermostat zu denken. Lässt sich der Drehknauf des Thermostats nur noch schwer bewegen, kann die Ursache ein verklemmtes Ventil sein. Dieses funktioniert dann auch nicht mehr richtig. Grundsätzlich empfehlen Experten, ein Thermostat nach 15 Jahren auszutauschen, da dann Verschleißerscheinungen möglich sind und es technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand ist.

Wenn die Heizung nicht richtig funktioniert ist vielleicht der Thermostat defekt
Wenn die Heizung nicht richtig funktioniert ist vielleicht der Thermostat defekt

Warum es sich lohnt, ein altes Thermostat auszutauschen

Kommen die Thermostate in die Jahre, reagieren sie oftmals nicht mehr sensibel genug auf Veränderungen in der Raumtemperatur. Damit arbeitet die Heizung nicht mehr effektiv. Dies führt nicht nur zu einem Komfortverlust, weil die Raumtemperatur nicht mehr angenehm eingestellt werden kann, sondern auch zu Energieverlusten und damit wird bares Geld verschwendet.

Was können programmierbare Thermostate?

Mit programmierbaren Thermostaten können Sie genau einstellen, wann ein Raum wie lange mit welcher Temperatur beheizt werden soll. So kann zum Beispiel eingestellt werden, dass das Bad morgens und abends zu bestimmten Zeiten vorgeheizt ist. Bei Abwesenheit kann die Temperatur nach unten korrigiert werden und kurz vor der Rückkehr wieder nach oben, sodass der Raum bei Ankunft angenehm warm ist. Das steigert nicht nur den Komfort, sondern spart zudem Energiekosten.

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