Kaminofen Vorteile Nachteile

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Vor- und Nachteile eines Kaminofens

Vorteile und Nachteile
Kaminofen Vorteile und Nachteile

Der wohl größte Vorteil eines Kaminofens dürfte die schnelle Wärmebereitstellung und der verhältnismäßig geringe Platzbedarf sowie die hohe Flexibilität des Auf- und Abbaus sein. Im Gegensatz zum festen Kamin kann er nämlich bei einem Umzug einfach demontiert und mitgenommen werden. Allerdings weist ein Kaminofen nicht nur Vorteile auf, ebenso ist er mit Nachteilen behaftet, die angesichts der vielen positiven Aspekte allerdings kaum ins Gewicht fallen. Der größte Nachteil: Die Gefahren, die von einem Kaminofen ausgehen können. Ist er nicht korrekt angeschlossen oder falsch dimensioniert, kann schnell ein echtes Desaster folgen. Diesen Nachteil auszumerzen obliegt dabei dem Betreiber, denn der kann einiges für den sicheren Betrieb seines Kaminofens tun.

Vorteile eines Kaminofens

  • Die einfache Installation
  • die große Angebotsvielfalt
  • und der günstige Anschaffungspreis machen den Kaminofen zu einer beliebten Heizart.
  • In Verbindung mit einer Ummantelung (Speckstein, Naturstein, Kacheln) kann der Kaminofen die durch das Feuer generierte Wärme zudem nicht nur sehr schnell als Konvektionswärme abgeben, sondern ebenso Wärme speichern und somit als Strahlungswärme nutzen.
  • Wasserführende Kaminöfen genießen den großen Vorteil, dass sie das Haus mit Brauch- und Heizwasser versorgen und dabei die bestehende Heizung optimal entlasten können. Das spart Energiekosten und schont die Umwelt.
  • Die Umweltfreundlichkeit ist ein weiterer Vorteil moderner Kaminöfen, denn sie nutzen nachwachsende Rohstoffe und damit alternative Energien zur Wärmeerzeugung. Bei der Verbrennung von Holz wird nämlich nur so viel CO2 frei, wie der Baum während seines Wachstums aus der Luft aufgenommen hat – ein natürlicher Vorgang, denn auch bei der Verrottung würde diese Menge an CO2 wieder freigesetzt.
  • Durch die hohe Energieeffizienz (diese liegt bei modernen Kaminöfen bei fast 90 Prozent) verbrauchen Kaminöfen zudem nur wenig Brennmaterial und erzeugen nur geringe Emissionswerte, was ihnen einen zusätzlichen Pluspunkt auf der Umweltskala einbringt.
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Nachteile eines Kaminofens

  • Einer der größten Nachteile bei einem Kaminofen ist die konstant notwendige Nachbefeuerung und die damit verbundene Komforteinbuße. Ist der Ofen aus, so ist es auch mit der Wärme schnell vorbei! Abhilfe schaffen hier Pellet-Kaminöfen, die aufgrund ihres integrierten Vorratsbehälters nicht mehrmals am Tag „gefüttert“ werden müssen. Hier genügt das Nachfüllen alle ein zwei Tage, was einen deutlichen Komfortvorteil verspricht.

    Kaminöfen, die nicht über eine Ummantelung mit wärmespeichernden Materialien verfügen, heizen zudem nur, wenn das Feuer lodert. Ihre Wärmeleistung erfolgt zum größten Teil als Konvektionswärme. Um auch die Strahlungswärme auszunutzen, ist daher eine Ummantelung mit Natursteinen oder Kacheln sinnvoll.

  • Der Faktor Sicherheit spielt beim Betrieb von Feuerstätten in den eigenen vier Wänden eine besonders große Rolle. Zwar sind Ofenhersteller darum bemüht, ein Höchstmaß an Sicherheit zu generieren, bei unsachgemäßer Verwendung oder falschem Betrieb schützt aber selbst der „sicherste“ Ofen nicht vor potenziellen Gefahren. Der Raum, in dem ein Kaminofen aufgestellt wird, sollte daher mindestens 12 bis 15 Quadratmeter groß sein. Ansonsten wird der Raumluft zu viel Sauerstoff entzogen. Wer in diesem Fall nicht permanent lüftet, muss mit ernsthaften gesundheitlichen Gefahren rechnen.

    Auch die Abnahme durch den Schornsteinfeger muss vor der Inbetriebnahme erfolgen. Bei dieser Gelegenheit sollten sich Betreiber von Kaminöfen den richtigen Umgang, bzw. das richtige Anfeuern des Ofens vom Schornsteinfeger zeigen lassen. Zwar liegen den handelüblichen Kaminöfen immer Bedienungsanleitungen bei, wird der Kaminofen aber falsch beheizt so kann das, bei etwaigen Schäden zu einer Regresspflicht führen! Eine Beratung ist für den Ofen-Besitzer daher neuerdings verpflichtend! Übrigens ist der Schornsteinfeger beim späteren Betrieb nur für das Fegen zuständig.

  • Oftmals werden dabei Wartungsarbeiten durch den Betreiber völlig vernachlässigt, was schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann – etwa einen Rohrbrand. In der Verbindung von Kaminofen zu Schornstein können sich Ablagerungen entzünden, eine regelmäßige Reinigung durch den Betreiber ist daher in jedem Fall nötig, denn der Schornsteinfeger reinigt nur den Schornstein, nicht aber das Ofenrohr!
  • Schließlich sollte auch bedacht werden, dass beim Verbrennen von Holz Feinstaub entstehen kann. Es gibt durchaus regionale Vorschriften, dass bei bestimmten Wetterlagen dann Kamine nicht befeuert werden dürfen. Hier können allerdings auch Filter Abhilfe schaffen.
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