Handtuchwärmer im Bad liegen absolut im Trend
Immer mehr Menschen entscheiden sich für Handtuchwärmer im Badezimmer. Die wärmen die Handtücher, sehen schick aus und nehmen weniger Platz weg als vergleichbare Heizungen. Doch was können die leiterförmigen Heizgeräte wirklich und taugen sie als Ersatz für normale Heizkörper oder Fußbodenheizungen?
Das Wichtigste in Kürze
- Handtuchwärmer liefern warme Handtücher und schnelle Wärme; als alleinige Heizung reichen sie nur in kleinen, gut gedämmten Bädern.
- Es gibt warmwassergeführte, elektrische und Kombi-Modelle – rein elektrischer Dauerbetrieb treibt die Stromkosten spürbar nach oben.
- Für große Bäder gilt: Handtuchwärmer als Ergänzung einplanen oder Sondergrößen wählen – die Heizlast entscheidet.
Heizung-Konfigurator:
Jetzt Ihre individuelle Heizung konfigurieren und Angebote erhalten!
Die Vorteile der Handtuchwärmer im Überblick
Zunächst nehmen diese modernen Badheizungen wesentlich weniger Raum ein, als dies vergleichbare Standardheizungen tun. Außerdem bieten sie durch ihren Leiterlook die Möglichkeit, gleich mehrere Handtücher daran zu trocknen. Das sorgt für Ordnung und flauschig warme Handtücher nach dem Duschen oder Baden. Gleiches gilt natürlich auch für nasse Kleidung jedweder Art. Auch sie lässt sich schnell und effizient trocknen. Ein gelungener Nebeneffekt stellt sich dabei hinsichtlich des Raumklimas ein. Durch das schnelle Trocknen sinkt das Risiko von Schimmel, weil Feuchtigkeit nicht lange in Textilien bleibt; aus der Raumluft abgeführt wird sie aber erst durch Lüften oder Entfeuchten.

Handtuchwärmer haben durch ihre spezielle Struktur den weiteren großen Vorteil, sich schnell aufheizen zu können. Das ist gerade im Badezimmer wichtig, denn darin hält sich der Mensch lange auf und möchte dann vor allen Dingen in den Wintermonaten nicht frieren. Das Design dieser speziellen Badheizungen ist ausgesprochen vielfältig. Es gibt sie in klassischem Weiß, ganz modern mit einem silbernen oder goldenen Überzug, in klein für enge Bereiche unter dem Fenster oder in lang, um als Raumteiler zu fungieren. So findet sich für klassische und moderne Badkonzepte stets die passende Lösung.
Kleiner Preis, kleine Leistung?
Im Internet sind günstige Einsteigermodelle schon ab 150 Euro zu haben. Es gibt Modelle, die elektrisch betrieben sind, natürlich dementsprechend Energie verbrauchen und die Stromrechnung schnell nach oben klettern lassen. Steckerfertige Modelle können Sie selbst in eine geeignete Bad-Steckdose einstecken; Festanschluss, neue Steckdose oder Arbeiten in Schutzbereichen gehören zum Elektrofachbetrieb. Etwas teurer und auf Wunsch mit diversen Extras ausgestattet gibt es auch warmwassergeführte Handtuchwärmer, die wie normale Heizkörper an die Zentralheizung angeschlossen werden – unabhängig davon, ob diese mit Gas, Öl oder einer Wärmepumpe arbeitet. Einfache warmwassergeführte Modelle starten im Baumarkt teils unter 300 Euro; Marken- und Designmodelle liegen häufig darüber.

Allerdings müssen Verbraucher hier genau auf die Leistung achten. Während es Handtuchwärmer meist schaffen, kleine Badezimmer oder Gästetoiletten zu beheizen, reicht ihre Leistung für große Badezimmer oft nicht aus. Hier können Handtuchwärmer in normaler Größe lediglich als Ergänzung zum normalen Heizsystem dienen oder Sondermaße müssen her. Im Zweifel sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen.
Reicht der Handtuchwärmer als einzige Badheizung?
1. Wie groß ist das Bad – und wie gut ist es gedämmt?
Warmwasser, elektrisch oder Kombi – welcher Anschluss passt?
Handtuchwärmer gibt es in drei Betriebsarten: Warmwassergeführte Modelle hängen an der Zentralheizung und heizen während der Heizperiode am günstigsten. Rein elektrische Modelle sind schnell installiert und brauchen keinen Heizungsanschluss, verursachen bei täglichem Betrieb aber spürbare Stromkosten. Kombigeräte vereinen beides: Im Winter läuft der Heizkörper über die Zentralheizung, in der Übergangszeit übernimmt ein elektrischer Heizstab – so bleibt das Bad auch dann warm, wenn die übrige Badheizung noch aus ist.
Warmwassergeführt, elektrisch oder Kombi im Vergleich
| Kriterium | Warmwassergeführt | Elektrisch | Kombigerät |
|---|---|---|---|
| Anschluss | an die Zentralheizung | geeignete Bad-Steckdose; Festanschluss nur Elektrofachkraft | Zentralheizung plus Heizstab |
| Betriebskosten | günstig während der Heizperiode | hoch bei täglichem Betrieb | flexibel – Strom nur in der Übergangszeit |
| Geeignet, wenn … | das Bad ohnehin am Heizkreis hängt | keine Heizungsrohre verlegt werden sollen | ganzjähriger Komfort gewünscht ist |
Verschiedene Modelle als Elektro-Zusatzheizung im Bad Elektrische Zusatzheizungen sind in Badezimmern weit verbreitet. Hier kommen die unterschiedlichsten Techniken zur Anwendung.… weiterlesen




