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Elektro-Zusatzheizung im Bad

Verschiedene Modelle als Elektro-Zusatzheizung im Bad

Elektrische Zusatzheizungen sind in Badezimmern weit verbreitet. Hier kommen die unterschiedlichsten Techniken zur Anwendung. Neben Strahlungsheizungen oder Infrarotstrahlern, sind auch Konvektoren, Handtuchheizer oder auch elektrische Fußbodenheizungen zusätzlich zu wassergeführten Heizsystemen verbreitet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Bad sind vier elektrische Zusatzheizungen verbreitet: Infrarot-/Strahlungsheizung, Konvektor, Handtuchheizung und elektrische Fußbodenheizung.
  • Als kurz genutzte Zusatzheizung bleiben die Stromkosten überschaubar; im Dauerbetrieb werden Elektroheizungen dagegen teuer.
  • Wichtig im Feuchtraum: nur Geräte mit passendem Schutz (IP/Schutzzonen) und Absicherung über einen FI-Schutzschalter.
Geschmackssache: Welche Heizungsart passt am besten in Ihr Bad?
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Strahlungsheizungen und Infrarotstrahler

Infrarotstrahler sind nach wie vor in vielen Badezimmern als Elektro-Zusatzheizung verbreitet. Sie erwärmen wie auch Strahlungsheizungen in Spiegeln oder Wandflächen nur kleine Bereiche. Gerade für die Anwendung im Bad kann dies als Zusatzheizung sinnvoll sein. Zum Beispiel, um den Bereich vor der Dusche oder dem Waschbecken gezielt zu wärmen. Werden die Geräte nur kurzfristig eingeschaltet, halten sich die Kosten auch in Grenzen.

Infrarotheizung als Glasbildheizung © Redwell
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Konvektoren

Konvektoren können etwa in Badezimmern, die selten genutzt werden, in Ferienhäusern, oder auch in kühlen Badezimmern, zum Beispiel in Altbauten oder auch in nachträglich eingebauten Badezimmern im Keller für eine schnelle Aufwärmung des Raums sorgen. Mobile Konvektoren können dann schnell den Raum aufwärmen. Da Badezimmer nicht über den ganzen Tag warm sein müssen, kann der Einsatz eines mobilen Konvektors durchaus sinnvoll sein.

Konvektor © Evgen, stock.adobe.com
Konvektor © Evgen, stock.adobe.com

Handtuchheizungen

Handtuchheizungen erfreuen sich in Bädern als Elektro-Zusatzheizung zunehmender Beliebtheit. Handtuchheizungen sind einfach zu installieren und in unterschiedlichsten Designs und Größen erhältlich. Die teilweise edlen Heizkörper haben oft extra Stangen für Handtücher. Je nach Leistung kann eine Handtuchheizung den Raum mitwärmen; der eigentliche Komfortvorteil sind die warmen Handtücher. Steckerfertige Handtuchheizungen brauchen eine geeignete, über einen FI-/RCD-Schutzschalter abgesicherte Steckdose außerhalb der Schutzbereiche; fest angeschlossene Modelle gehören an die Elektrofachkraft.

Design Handtuchheizkoerper © Kermi
Design Handtuchheizkoerper © Kermi

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Elektrische Fußbodenheizung

Elektrische Fußbodenheizung für das Badezimmer
Elektrische Fußbodenheizung für das Badezimmer

Auch elektrische Fußbodenheizungen sind als Elektro-Zusatzheizung im Bad beliebt. Der große Vorteil: Die Fußbodenheizung muss nicht so dimensioniert werden, dass sie den ganzen Raum heizt. Es reicht die punktuelle Aufwärmung der Fußbodenbereiche, die am häufigsten begangen werden. Wird die elektrische Fußbodenheizung nur kurzzeitig und auf kleiner Fläche als Zusatzheizung genutzt, bleiben die Stromkosten eher begrenzt; bei längeren Laufzeiten sollten Sie den Verbrauch vorab berechnen.

Vier Zusatzheizungen fürs Bad im Vergleich

TypWärmeartBesonders geeignet für
Infrarot-/Strahlungsheizunggezielte Strahlungswärmepunktuelles Wärmen vor Dusche oder Waschbecken
Mobiler Konvektorschnelle warme Raumluftselten genutzte oder kühle Bäder
HandtuchheizungRaumwärme plus warme HandtücherKomfort und Design bei einfacher Montage
Elektrische Fußbodenheizungpunktuelle Bodenwärmewarme Füße in häufig begangenen Bereichen

Sicherheit im Feuchtraum beachten

Im Badezimmer treffen Feuchtigkeit und Strom zusammen – für elektrische Geräte gelten je nach Abstand zu Dusche und Wanne Schutzbereiche nach DIN VDE 0100-701. Nicht jedes Gerät darf überall betrieben werden; fest angeschlossene Zusatzheizungen müssen von einer Elektrofachkraft installiert werden.

Elektrische Zusatzheizung im Bad – sicher betreiben

  • Schutzart zur Zone passend wählenNahe Dusche und Wanne nur Geräte mit ausreichendem Spritzwasserschutz (IP-Schutzart) verwenden.
  • FI-Schutzschalter absichernSteckdosenstromkreise im Bad müssen über einen FI-/RCD-Schutzschalter laufen.Besser: im Zweifel von einer Elektrofachkraft prüfen lassen.
  • Feste Geräte vom FachbetriebWand-, Decken- oder Fußbodenheizungen fachgerecht anschließen lassen – keine improvisierte Verkabelung im Feuchtraum.
Fliesen in Holzoptik werden auf eine elektrische Fussbodenheizung verlegt © bilanol, stock.adobe.com
Fliesen in Holzoptik werden auf eine elektrische Fussbodenheizung verlegt © bilanol, stock.adobe.com
Fliesen in Holzoptik werden auf eine elektrische Fussbodenheizung verlegt © bilanol, stock.adobe.com
Elektrische Fußbodenheizung im Bad

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