Inftrarotheizung

Weitersagen:

Infrarotheizung – Daten & Fakten

Infrarotheizung
Infrarotheizung © Artur Synenko, fotolia.com

Infrarotheizungen gehören zu den elektrischen Direktheizungen: Wärme wird gleichzeitig mit dem Strombezug erzeugt.

Funktion und Bauarten von Infrarotheizungen

Infrarotheizungen emittieren Infrarotstrahlung in einem relativ breiten Spektrum. Durchschnittliche Infrarotstrahler glühen duneklrot, sie haben ihr Strahlungsmaximum im Infrarot-B-Bereich. Quarzstrahler dagegen sind heller, ihr Strahlungsmaximum liegt im Infrarot-B-Bereich. Bei sogenannten Dunkelstrahlern ist die Infrarotstrahlung im Infrarot-C-Bereich nicht sichtbar.

Diese Infrarotstrahlung erwärmt Körper und Gegenstände direkt. Bei anderen Heizungen wird die Raumluft erwärmt (Konvektionswärme). Infrarotheizungen werden auch Wärmewellenheizungen genannt. Diese Wärme wird als sehr angenehm empfunden. Die Strahlungswärme erhöht die Behaglichkeit so, dass die Raumtemperatur deutlich niedriger ausfallen kann. Bei Infrarotheizungen beträgt der Strahlungsanteil an der abgegebenen Wärmeenergie mehr als 50 %.

Elektrische Infrarotheizungen sind verfügbar als:

  • Wandstrahler
  • Terrassenstrahler
  • Wandheizung
  • Flächenheizung
  • Wärmelampe
  • Deckenheizung
  • Quarzstrahler
Tipp: Finden Sie Heizungs-Experten in Ihrer Region mit unserer Fachbetriebssuche. Fragen Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von Fachbetrieben an.

Einsatzgebiete von Infrarotheizungen

Die oben genannten Bauarten machen teilweise schon deutlich, wo Infrarotheizungen ihre idealen Anwendungsgebiete finden. Als Wandstrahler mit ein oder zwei Heizspiralen werden Infrartostrahler gerne zur punktuellen Erwärmung etwa über Wickeltischen oder Massageliegen in Praxen eingesetzt. Auch als zusätzliche Heizquelle in Badezimmern finden solche Infrarostrahler ebenso Anwendung.

Terrassenstrahler haben sich in den letzten Jahren zunehmend durchgesetzt. Sie erwärmen von oben größere Außenbereiche, etwa Raucherecken vor Restaurants.

Wandheizungen und Flächenheizungen werden an Wänden oder Decken montiert. Häufig werden hierzu die Infrarotstrahler in Folien oder Bilder integriert, die sich auch unter Putz verlegen lassen. Aber es gibt auch Modelle, die vor der Wand montiert werden.
Quarstrahler oder andere mobile Infrarotheizungen können flexibel und punktuell eingesetzt werden, zum Beipsiel als zusätzliche Heizung bei höherem Wärmebedarf, in Badezimmern oder am Arbeitsplatz.

Wärmelampen werden in der Tierzucht oder auch für Terrarien eingesetzt, da sie hier sehr sparsam gezielt kleine Flächen aufwärmen.

Vorteile von Infrarotheizungen

Pro und Kontra Infrarotheizung
Pro & Kontra Infrarotheizung © Wogi, fotolia.com
  • Die Wärme von Infrarotheizungen und -strahlern wird als sehr angenehm empfunden (hohe Behaglichkeit).
  • Infrarotheizungen sind preiswert in der Anschaffung.
  • Infrarotheizungen sorgen für gleichmäßige Wärmeverteilung.
  • Es kommt zu keinerlei Staubverwirbelung.
  • Infrarotheizungen haben einen vergleichsweise niedrigen Energiebedarf (z.B. gegenüber Heizlüftern).
  • Infrarotstrahler sind mobil, flexibel einsetzbar und leicht.

Nachteile von Infrarotheizungen

  • Strom ist teuer und es muss mit weiter steigenden Preisen gerechnet werden.
  • Infrarotheizungen sind nicht als einzige Wohnraumheizung geeignet.

Artikel teilen: