Infrarotheizung Dimensionierung

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Dimensionierung einer Infrarotheizung

Wer sich für eine Infrarotheizung entscheidet, möchte die besondere Funktionsweise dieser Heizungsart nutzen, um ein angenehmes Raumklima zu erzielen und Kosten zu sparen. Damit dies gelingt, muss die Infrarotheizung optimal für die jeweiligen Räume dimensioniert sein. Dabei sind einige Gesichtspunkte zu beachten. Lesen Sie hier, worauf es ankommt.

Infrarot Deckenheizung © Redwell
Infrarot Deckenheizung © Redwell

Dämmung beeinflusst Heizlast

Die Heizlastberechnung für eine Infrarotheizung hängt von den Gegebenheiten ab. Dazu gehört die Lage des Gebäudes ebenso wie dessen Zustand. Ob im Neubau oder im Altbau – neben der Raumhöhe, der Anzahl der Außenwände eines Zimmers sowie der Wandaufbau spielt die Dämmung eine entscheidende Rolle.

An dieser Frage klärt sich auch grundlegend, ob bei einer Infrarotheizung die Vorteile zum Tragen kommen. So auch bei der Heizlastberechnung: Hier spielt der Dämmstatus ebenfalls eine wichtige Rolle, denn er ist entscheidend für den Wärmebedarf, der gedeckt werden soll.

Heizbedarf realistisch berechnen

Der Heizbedarf sollte auf keinen Fall zu gering angesetzt werden, da die Infrarotheizung ansonsten nicht den gewünschten Wohnkomfort erzielen kann. Eine zu gering dimensionierte Infrarotheizung heizt die Räume nur sehr langsam auf und an besonders kalten Tagen kann es sein, dass die gewünschte Temperatur überhaupt nicht erreicht wird.

Die benötigte Heizleistung hängt von verschiedenen Faktoren ab
Die benötigte Heizleistung hängt von verschiedenen Faktoren ab
Tipp: Dimensionieren Sie Ihre Infrarotheizung immer großzügig und runden die Wattleistung auf. Mit einem Puffer von zehn bis fünfzehn Prozent sind Sie auf der sicheren Seite.
Infrarotheizung: Lieber etwas zu groß dimensionieren
Infrarotheizung: Lieber etwas zu groß dimensionieren

Dies gilt es durch eine sorgfältige Berechnung des Heizbedarfs und der Heizlast der Infrarotheizung zu verhindern. Die Auswirkungen sind nicht nur der Verlust des Wohnkomforts. Eine zu geringe Dimensionierung der Infrarotheizung kann auch die Kosten in die Höhe treiben.

Denn die Infrarotheizung wird ständig versuchen, die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen und ist dadurch im Dauerbetrieb. Der erhöhte Stromverbrauch schlägt dann ordentlich zu Buche.

Tipp: Eine größer dimensionierte Infrarotheizung benötigt nicht automatisch mehr Strom als eine kleinere.

Eine größer dimensionierte Infrarotheizung heizt den Raum schnell bis zur eingestellten Temperatur auf und schaltet dann auch wieder ab. Eine vergleichsweise kleiner ausgelegte Infrarotheizung benötigt für das Erreichen derselben Raumtemperatur länger, sie ist also länger in Betrieb.

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Wattzahl ist nicht gleich Heizleistung

Um das angenehme und gesunde Wohlfühlklima, das die Infrarotheizung mit ihrer Strahlungswärme so besonders macht, zu erreichen, ist nicht die reine Wattzahl entscheiden. Denn die Wattzahl ist nicht alleine verantwortlich für die Heizleistung. Auch die Abstrahlfläche gilt es hier zu beachten.

Diese ist bei zweimal 500 Watt größer als bei einem großen Paneel mit 1000 Watt. Jedes Paneel hat eine ungefähre Abstrahlkraft von viereinhalb Meter. Wird ein Raum von verschiedenen Seiten mit Strahlungswärme versorgt, wird die Wärmekraft gut verteilt und als angenehm empfunden.

Designauswahl geschickt einsetzen

Infrarotheizung als Glasbildheizung © Redwell
Infrarotheizung als Glasbildheizung © Redwell

Dabei kann die gestalterische Vielfalt der Infrarotheizungen von der Wandmontage über Standgeräte bis zu Deckenvariante zum Einsatz kommen. Auch das Oberflächenmaterial spielt bei der Wärmeverteilung eine Rolle. Da Infrarotheizungen in verschiedenen Ausführungen von Edelstahl über Glas bis hin zu Naturstein zu haben sind, ist dieser Aspekt einzuberechnen.

Infrarotheizung als Tafel in der Küche © Redwell
Infrarotheizung als Tafel in der Küche © Redwell
Tipp: Entscheidend für die Heizleistung ist nicht die reine Wattzahl, sondern auch die Abstrahlfläche und die Oberflächenbeschaffenheit.

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Richtwerte geben eine grobe Einschätzung

Es gibt Erfahrungswerte, an denen man sich grob orientieren kann, um eine erste Einschätzung zu bekommen, wie viel Watt die eigene Infrarotheizung haben sollte. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob die Infrarotheizung als alleinige Heizung oder als Zusatzheizung eingesetzt werden soll.

Für ein gut gedämmtes Gebäude werden ungefähr 60 Watt pro Quadratmeter angesetzt. Wobei hier zudem beachtet werden muss, wie viele Außenwände der Raum hat. Je mehr Außenwände, desto mehr Watt benötigt man.

Bei schlecht bis gar nicht gedämmten Räumen können 100 Watt und mehr nötig sein.

Wird die Infrarotheizung als Zusatzheizung zum bestehenden Heizsystem eingesetzt, um einen bestimmten Bereich teilweise mit zusätzlicher Wärme zu versorgen, gelten diese Richtwerte nicht. In dieser Situation ist es entscheidender, wie weit der Abstand zwischen Mensch sowie Strahlungsquelle ist und welche Anbringungshöhe gewählt wird.

Soll zum Beispiel in einem Büro bei kalten Außentemperaturen mit einer Infrarotheizung zugeheizt werden, ist zu beachten, dass das Wand-Paneel auf Sitzhöhe montiert werden sollte.

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