Elektroheizung mit Photovoltaik

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Elektroheizung mit Photovoltaik – eine sinnvolle Alternative?

Wenn es um Elektroheizungen geht, kommt niemand an dem Argument vorbei, dass es wenig sinnvoll ist, elektrische Energie zum Heizen zu nutzen. Der geringe Wirkungsgrad und die hohen Kosten sind häufig Killer-Argumente gegen eine Elektroheizung. Nachtspeicherheizungen sind deshalb regelrecht in Verruf geraten. Andere Elektroheizungen finden höchstens als Zusatzheizung oder in Rand-Anwendungen Akzeptanz. Eine differenzierte Betrachtung ist angesichts der immer weiter verbreiteten Photovoltaik-Anlagen notwendig.

Solaranlage © Smileus, fotolia.com
Solaranlage © Smileus, fotolia.com

Warum nicht die Elektroheizung mit eigenem Strom aus der Photovoltaik-Anlage speisen?

Seit die Einspeisevergütung für selbst produzierten Solarstrom stetig fällt, lohnt es sich zunehmend, den eigenen Strom auch selbst zu verbrauchen. Damit rückt eine Elektroheizung, die mit Solarstrom gespeist wird, wieder in den Fokus. Bisher gab es natürlich die üblichen Argumente gegen die Nutzung des Solarstroms zum Heizen (die teilweise natürlich nach wie vor Gültigkeit haben):

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Kontra Photovoltaik und Elektroheizung

  • Strom zum Heizen zu benutzen ist ineffizient.
  • Die Solarenergie ist dann vorhanden, wenn die Heizung eher nicht benötigt wird.

Inzwischen hat sich die Situation aber grundlegend geändert.

Pro Photovoltaik und Elektroheizung

Durch die immer besser werdende Speichertechnik kann der Strom für die Elektroheizung genau dann genutzt werden, wenn die Heizung benötigt wird.
Die Speicherung der Solarenergie zum Beispiel in Nachtspeicheröfen wird sogar von Energieversorgern als sinnvolle Entwicklung u.a. zur Entlastung der Netze angesehen.
Solarenergie kann als Elektroheizung (Heizstab) auch vorhandene Heizsysteme unterstützen.

Fazit

Das eigene Haus mit dem eigenen Solarstrom heizen – das ist derzeit nur möglich (und auch nur dann wirtschaftlich), wenn es sich um ein neues Passivhaus handelt, bei dem die Energie aus der Photovoltaik-Anlage ausreicht. Bei allen anderen ist es derzeit noch nicht wirtschaftlich, auf eine Elektroheizung als alleinige Heizung zu setzen. Sind aber im Haus sowieso schon Elektroheizungen vorhanden (etwa als Fußbodenheizung im Bad oder als Nachttspeicheröfen) ist selbstverständlich sinnvoller, den eigenen Solarstrom zu nutzen anstatt diesen in das Netz einzusparen. Aber Vorsicht: Bei sogenannten Contracting-Modellen, bei denen die PV-Anlage über den Energieversorger (vor)finanziert wird, hat der Eigentümer häufig nicht die Möglichkeit zu steuern, wann und wieviel Strom ins Netz eingespeist wird. Dann sind viele Modellrechnungen hinfällig.

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