Gaswechsel Probleme

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Probleme und Verzögerungen beim Wechsel des Gasanbieters

Gaswechsel Probleme
Gaswechsel Probleme © Matthias Enter, fotolia.com

Wie in allen anderen Bereichen des täglichen Lebens auch ergeben sich hin und wieder auch beim Gasanbieterwechsel ein paar Probleme. Obwohl der Wechsel in den allermeisten Fällen problemlos klappt, kommt es vereinzelt zu Verzögerungen oder Schwierigkeiten. Diese lassen sich jedoch in der Regel schnell beseitigen, so dass der Gasanbieterwechsel für die meisten Verbraucher eine einfache Sache ist

Was steht dem problemlosen Gasanbieterwechsel im Wege?

Ein Wechsel kann aufgrund von Kündigungsfristen noch nicht erfolgen. Hier muss der Kunde die Frist abwarten, bis der Vertrag mit dem alten Anbieter ausläuft.

Fehlen auf dem Vertragsformular beispielsweise die Angaben über den bisherigen Gasanbieter, so wird der neue Lieferant hier vor das erste Problem gestellt. Vergisst der neue Lieferant jedoch auch bei einer Übermittlung aller Angaben die Kündigung, so liegt die Ursache der Probleme beim neuen Anbieter.

Zu Verzögerungen kommt es ab und zu weil die Kommunikation zwischen dem neuen und dem alten Anbieter nicht richtig funktioniert. So wird die Kündigung durch den neuen Anbieter zu spät beim alten Anbieter eingereicht, oder der alte Anbieter reagiert zu langsam. Es kommt dann häufig vor, dass sich die Anbieter gegenseitig die Schuld zuweisen. Für den Verbraucher ist dies oftmals undurchsichtig und unzufrieden stellend.

Treten Probleme beim Gasanbieterwechsel auf, so sind diese also in der Regel auf eine schlechte Kommunikation zwischen den einzelnen am Vertrag beteiligten Parteien zurückzuführen. Hier sind sowohl der alte als auch der neue Gasanbieter wie auch der Verbraucher gemeint.

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Ab wann gilt der Gasanbieterwechsel als vollzogen?

Hat sich der Verbraucher für einen speziellen Gasanbieter entschieden, so wird er seinerseits eine Willenserklärung darüber abgeben, dass er den Gasanbieter mit der Energielieferung beauftragt. Der Gasanbieter wiederum muss diese Willenserklärung annehmen, was in den meisten Fällen schriftlich geschieht, damit der Vertrag rechts ist und zustande kommt.

Der Gaslieferant hat nach dem Eingang der Willenserklärung durch den Kunden zwei bis maximal 4 Wochen Zeit, hier ebenfalls eine Willenserklärung abzugeben. Braucht der Gasanbieter jedoch wesentlich länger für die Prüfung und Unterzeichnung des Vertrages, so kann der Kunde seinerseits die Vertragsabsicht schriftlich zurückziehen.

Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn sich zwischenzeitlich die Preise für die einzelnen Tarife geändert haben. Wurde jedoch während dieser Zeit schon der Vertrag mit dem alten Gaslieferanten gekündigt, so haftet der vermeintlich neue Gasanbieter für die Schwierigkeiten, die sich hierdurch ergeben. Diesem muss ein Verschulden jedoch zunächst nachgewiesen werden, was in der Praxis nicht immer ganz einfach ist.

An wen kann ich mich bei Problemen zum Gasanbieterwechsel wenden?

Sollten sich wider erwarten Probleme beim Gasanbieterwechsel ergeben, so kann sich der Verbraucher zunächst mit dem Kundenservice der Lieferanten in Verbindung setzten.

Wenn dies nicht weiterhilft können sich Verbraucher seit Ende 2011 auch an die Schlichtungsstelle Energie oder die Verbraucherzentrale wenden.

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