Heizungsablesen: Preise vergleichen

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Das Einsparpotential beim Heizungsablesen

Die Kosten für Messdienstleister sind nicht zu unterschätzen. Der Markt für diese Dienstleistungen ist jedoch groß und nicht immer wird die Arbeit korrekt und regelkonform durchgeführt. Tatsächlich hat die Welt online vor einigen Jahren in einer Studie veröffentlicht, dass deutsche Mieter insgesamt 195 Millionen zu viel für das Ablesen der Heizungen bezahlen. Umgerechnet waren dies schon im Jahr 2010 13 Euro pro Haushalt.

Die Dienstleistungs-Unternehmen verlangen für das Ablesen und Verarbeiten der Daten Gebühren in Höhe von bis zu 24 Prozent und dies steigert die Gesamt-Kosten ungemein. Diese hohen Kosten liegen teilweise am zu geringen Wettbewerb in der Branche. Die wenigen großen Anbieter von Messdienstleistungen teilen sich den Markt quasi.

Heizkostenverteiler ablesen © Kzenon, fotolia.com
Heizungsablesen © Kzenon, fotolia.com

Die großen Anbieter sind dabei Techem, Minol, Brunata und Ista. Insgesamt kommen diese Unternehmen zusammen mit Kalorimeta auf einen Marktanteil von 80 %. Allein die beiden größten, Techem und Ista haben 50 % des Marktes in der Hand.

Während Verbraucherschützer das Einschreiten des Kartellamtes fordern, verweist der Verband hingegen auf einen Wettbewerb unter diesen Unternehmen. Als Mieter hat man dabei allerdings oft das Nachsehen. Zwar sind Vermieter dafür zuständig, den günstigsten Anbieter auszuwählen. Allerdings fehlt dabei der Ansporn, denn die Kosten für den Messdienstleister können im vollen Umfang auf die Mietparteien umgelegt werden.

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Gibt es Einsparpotential beim Heizungsablesen?

Sicher gibt es Einsparpotenzial – dies zu finden, ist jedoch kompliziert und für Mieter ausgesprochen schwierig durchzusetzen.

Die einzige Möglichkeit für Mieter, hier etwas zu erreichen, ist über das Gebot der Wirtschaftlichkeit. Vermieter sind daran gebunden und müssen immer versuchen, das bestmögliche Angebot (hinsichtlich Preis und Leistung) einzuholen.

Stimmen die Kosten für das Ablesen der Heizung?
Stimmen die Kosten für das Ablesen der Heizung?
Tipp: Fragen Sie Ihren Vermieter ob er die Preis für das Heizungsablesen vergleicht

Gegen vermeidbare Kosten kann jeder Mieter versuchen anzugehen.

Hier kann ein Heizgutachten dabei helfen, zu klären, welche Kosten angemessen sind. Das Heizgutachten verleiht dem Mieter einen Einblick, ob und wie viel zu viel bezahlt wird. Weiterhin wird in einer Aufstellung aufgelistet, an welchen Stellen Einsparungen vorgenommen werden können.
Kosten für das Ablesen, die einen Anteil von 15 % der Heizkosten übersteigen, werden im Allgemeinen als zu hoch eingeschätzt. Dann sollten Mieter – um am besten alle Mieter einer Hausgemeinschaft, auf die Verwaltung bzw. den Vermieter zugehen, um den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter anzuregen.

Heizung ablesen: Kontrollieren Sie die erfassten Daten
Heizung ablesen: Kontrollieren Sie die erfassten Daten

Allerdings ist ein Wechsel oft auch mit sehr hohen Kosten verbunden. Mit den Messdienstleistern werden häufig Verträge mit sehr langen Laufzeiten abgeschlossen, die nicht einfach gekündigt werden können. Hier spielen auch die Eich-Fristen für die Messgeräte eine Rolle.

Zudem muss oft bei einem neuen Dienstleister auch neue Ablesetechnik beschafft werden, da die Technik und die Geräte nicht kompatibel sind. Das ist dann allerdings ein weiterer Kostenfaktor für die Mieter.

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