Pelletheizung kombiniert mit Holz

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Pelletheizung kombiniert mit Holz: Kombikessel im Überblick: Vorteile, Betrieb & Förderung

Wer mit Holz heizen möchte, der entscheidet sich meistens entweder für einen Pelletofen oder die Heizung mit Stückholz.

Brennstoff Holz und Pellets © dinostock, stock.adobe.com
Brennstoff Holz und Pellets © dinostock, stock.adobe.com

Ein Kombikessel bietet eine Alternative: Er kann sowohl mit Stückholz wie auch mit Pellets befeuert werden. Ein solcher Kombikessel bietet enorme Vorteile. Es wird grundsätzlich CO2 neutral geheizt, der umweltfreundliche Brennstoff Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und weist eine gute Ökobilanz auf. Zudem kommt das Holz aus heimischen Wäldern und/oder Holzabfällen, die Versorgungssicherheit kann also als gesichert angesehen werden.

Mit dem Kombikessel können unterschiedliche Holzbrennstoffe verheizen
Mit dem Kombikessel können unterschiedliche Holzbrennstoffe verheizen

Und mit einem Kombikessel, der sowohl Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets verbrennen kann, werden die Vorteile der Heizsysteme kombiniert:

  • So kann ein Kombikessel etwa wie eine reine Pelletheizung automatisch mit Pellets über Förderschlange oder Saugsysteme beschickt werden.
  • Gleichzeitig kann problemlos bei Bedarf auf Stückholz umgestiegen werden.
  • Damit ist immer die Möglichkeit gegeben, den jeweils günstigeren Brennstoff auszuwählen. Scheitholz ist deutlich preiswerter als andere Brennstoffe.
  • Die Kombikessel lassen sich monovalent wie bivalent betreiben und heizen nicht nur, sondern sorgen auch für Warmwasser.
  • Besonders sinnvoll sind die Kombikessel, wenn etwa bei Anwesenheit im Haus mit Stückholz geheizt wird, aber während eines Urlaubs oder anderer Abwesenheit auf die automatische Bestückung mit Pellet umgeschaltet wird.
  • Unschlagbar günstig wird das Heizen mit Holz, wenn die Möglichkeit besteht, das Scheitholz selbst zu schlagen, zu sägen und zu trocknen. Dazu muss natürlich Lagerfläche vorhanden sein.
Kombikessel für Stückholz und Pellets © ETA Heiztechnik
Kombikessel für Stückholz und Pellets © ETA Heiztechnik

Fördermittel für Holzheizungen

Fördermittel nutzen © DOC RABE MEDIA, stock.adobe.com
Fördermittel nutzen © DOC RABE MEDIA, stock.adobe.com

Ein weiterer Vorteil von Holzheizungen stellen die staatlichen Förderungen dar. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA und die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW bieten verschiedene Programme an. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserem Artikel Fördermittel für Holzheizungen.

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Handhabung der Kombikessel

Auch hier bietet der Kombikessel für Pellet und Scheitholz die Vorteile beider Systeme. Einerseits kann der Kombikessel mit Pellets automatisch bestückt werden, dazu ist natürlich eine entsprechende Förderschnecke notwendig. Das Scheitholz wird über eine im Allgemeinen sehr große Öffnung in die Vorratskammer eingebracht. Je nach Modell sind diese Vorratskammern unterschiedlich groß, teilweise reicht es dann auch, einmal pro Woche den Vorratsbehälter zu füllen. Das hängt allerdings auch von der Größe des Pufferspeichers ab – und natürlich von den Außentemperaturen, dem Wärmebedarf etc. Moderne Kombinationskessel bieten eine Heizungssteuerung, die auch die automatische Umstellung von Scheitholz auf Pellets ermöglicht und damit noch größeren Komfort bietet.

Kombikessel: Pellets und Scheitholz sorgen für Warmwasser und Wärme
Kombikessel: Pellets und Scheitholz sorgen für Warmwasser und Wärme

Umweltfreundlichkeit von Kombikesseln

Nicht umsonst wird die Umstellung auf eine Biomasse-Heizung durch staatliche Mittel gefördert. Das Heizen mit Holz ist sehr umweltfreundlich. Als nachwachsender Rohstoff wird der Brennstoff Holz nachhaltig erzeugt. Zudem fallen beim regionalen Einkauf des Holzes keine oder nur geringe Emissionen beim Transport an und belastende Infrastruktur wie Pipelines ist überflüssig. Holz verbrennt komplett CO2-neutral – es wird genau so viel Kohlendioxid emittiert wie vorher beim Wachstum aufgenommen wurde.

Was kostet ein Kombikessel?

Kosten und Preise © foto-tech, stock.adobe.com
Kosten und Preise © foto-tech, stock.adobe.com

Die Anschaffungskosten hängen natürlich von der Größe des Kessels ab. Für einen Kombikessel, der in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus für Wärme und Warmwasser sorgen soll, sollte man mit Anschaffungskosten zwischen 8.000 und 15.000 Euro rechnen. Manche Anbieter haben modulare Systeme im Programm, die auch nachgerüstet werden können. Andere haben günstige Komplettangebote inklusive Pufferspeicher im Programm.

Die Unterhaltskosten können bei einem Holz-Kombikessel recht günstig sein, wenn zum Beispiel überwiegend mit Scheitholz geheizt wird. Im Allgemeinen ist das Heizen mit Holz preiswerter als etwa mit Öl oder Gas. Aber auch bei Pellet- und Scheitholzpreisen gibt es Marktschwankungen (und Vergleichsportale, die bei der Suche nach günstigen Brennstoffen helfen).

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