Pelletheizung Förderung

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Förderung und Zuschüsse für Pelletheizungen (Stand 2022)

Der Boom von Pellet-Heizungen kommt nicht von ungefähr, denn auch die umfangreiche Förderung trägt dazu bei.

Zahlreiche Fördermittel und Anreizprogramme für Pelletheizungen stehen zur Verfügung, um nicht die ganze finanzielle Last bei der Anschaffung einer solchen Anlage auf den alleinigen Schultern des Bauherrn lasten zu lassen. Die Vielzahl an möglichen Förderungen macht es ihm dabei allerdings nicht leicht, herauszufiltern, wie und unter welchen Umständen eine Pelletheizung überhaupt und vor allem von wem gefördert wird.

Fördermittel nutzen © DOC RABE MEDIA, stock.adobe.com
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Holzheizungen werden staatlich gefördert
Holzheizungen werden staatlich gefördert

Staatliche Förderung von Pelletheizungen

Fördermittel BAFADas Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, winkt mit finanziellen Mitteln des Marktanreizprogramms (MAP), die nicht zurückgezahlt werden müssen. Allerdings ist eine Bezuschussung an gewisse Voraussetzungen gebunden, ohne die eine Förderung nicht möglich ist. Mit Förderungen werden daher nur Pelletkessel mit und ohne Pufferspeicher, Pelleteinzelöfen mit Wassertasche und Kombinationsöfen bedacht, die mit Holzpellets, Scheitholz oder Holzhackschnitzeln befüllt werden können. Außerdem gilt es in Bezug auf Staub- und Kohlenmonoxid-Emissionen, gewisse Maximalwerte nicht zu überschreiten. Außerdem wird auch die Nachrüstung von Sekundärbauteilen zur Partikelabscheidung oder zur Brennwertnutzung gefördert.

Mit dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung wurde die BAFA-Förderung für viele Heizungsarten auf neue Füße gestellt. Konkret werden Biomasseanlagen seit 2020 sowohl im Gebäudebestand als auch bei Neubauten mit einem Fördersatz von 35 Prozent unterstützt. Wird im Bestand gleichzeitig eine alte Ölheizung ausgetauscht, kann die Förderung auf 45 Prozent steigen. Die Antragstellung muss vor der Auftragsvergabe erfolgen.

Für sparsame Heizungen gibt es Fördermittel
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Tipp: Die vollständige Übersicht der aktuell geltenden BAFA-Förderung finden Sie auf der BAFA-Webseite.
Pelletheizung: Passende Fördermittel auf jeden Fall nutzen
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Weitere Fördermöglichkeiten für Pelletheizungen

Auch die KfW-Bankengruppe fördert grundsätzlich den Einbau von Pelletheizungen. Die Förderungen wurden in der Vergangenheit sogar teilweise deutlich angehoben, sind aber im Moment mangels Haushaltsmitteln gestoppt. Ob und wann sie wieder aufgenommen werden, ist bislang noch unklar.

Eine gute Alternative: Der Steuerbonus

Alternativ können entsprechende Kosten für eine Umrüstung oder den Einbau einer neuen Pelletheizung über drei Jahre und bis zu einer maximalen Höhe von 40.000 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Im Jahr der Maßnahme und im folgenden können jeweils sieben Prozent, höchstens jedoch 14.000 Euro geltend gemacht werden. Im dritten Jahr sind es dann noch sechs Prozent beziehungsweise 12.000 Euro. Damit das Finanzamt die Kosten anerkennt, muss das Haus mindestens zehn Jahre alt sein und der Eigentümer selbst darin wohnen. Eine Kombination mit anderen Förderungen ist nicht möglich. Es heißt also: Entweder-oder.

Beim Einbau einer neuen Heizung können Steuervorteile eine gute Option sein
Beim Einbau einer neuen Heizung können Steuervorteile eine gute Option sein

Welche Förderung ist für mich die beste?

Die kurze Antwort: Das kommt darauf an. Die etwas längere: Sie sollten Ihr Projekt mit den individuell maßgeblichen Zahlen durchrechnen (lassen). In vielen Fällen sind die hohen Förderquoten der BAFA und die günstigen Konditionen der KfW, sofern sie künftig wieder verfügbar sind, lohnender. Auch der Förderzeitpunkt ist wichtig: Während Zuschüsse und Kredite während des Projekts genutzt werden können, zahlt sich der Steuerbonus erst mit den folgenden Steuererklärungen aus. Wer die Voraussetzungen für die Förderungen aber beispielsweise nicht erfüllt, wird froh sein, mit der Steuerbonus-Alternative trotzdem viel Geld sparen zu können.

Ein Beispiel verdeutlicht dies:

Austausch einer alten Ölheizung durch eine neue Pelletheizung
Angenommene Kosten: 25.000 Euro

  • Option 1:
    BAFA-Zuschuss: 11.250 Euro (Fördersatz von 45 Prozent statt 35 Prozent, da zusätzlich die Ölheizung ausgetauscht wird)
    Verbleibende Kosten: 13.750 Euro.
  • Option 2:
    Steuerbonus: 5.000 Euro (entspricht 7 Prozent, also 1.750 Euro in den ersten beiden Jahren und 6 Prozent, also 1.500 Euro im dritten Jahr)
    Verbleibende Kosten: 20.000 Euro
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