Von Ölheizung auf Pelletheizung umstellen

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Von Öl- auf Pelletheizung wechseln: So geht’s, Das muss beachtet werden

Die Umstellung von einer Öl- auf eine Pelletheizung ist attraktiver denn je, zumal mit einem endgültigen Ende neuer Ölheizungen in den nächsten Jahren gerechnet werden muss. Als umweltfreundliche Alternative zur Ölheizung bietet sich, gerade wenn etwa kein Gasanschluss zum Haus führt, eine Pelletheizung an.

Alte Heizungsanlage © Tinafortunata, stock.adobe.com
Alte Öl-Heizungsanlage ersetzen © Tinafortunata, stock.adobe.com

Eine Pelletheizung punktet nicht nur mit der effizienten Verbrennung und dem nachwachsenden Brennstoff Holz, gerade der Umstieg von einer Ölheizung auf die Pelletheizung gestaltet sich vergleichsweise einfach.

Holzpellets Lagerung im Heizraum © tchara, stock.adobe.com
Durch neue Pelletheizung ersetzen © tchara, stock.adobe.com

Wer bisher eine Ölheizung im Haus hat, für den sind die folgenden Voraussetzungen für eine Pelletheizung normalerweise schon gegeben:

  • Der Platzbedarf für das Pelletlager ist vorhanden, dazu kann meist der Raum genutzt werden, in dem der Öltank untergebracht war (der Öltank muss dann türlich abgebaut werden).
  • Die Pelletheizung ist geeignet für hohe Vorlauftemperaturen, die auch durch ältere Ölheizungen erreicht wurden.
  • Dank der möglichen hohen Vorlauftemperaturen ist es nicht unbedingt notwendig, die alten Heizkörper durch neue zu ersetzen oder eine Fußbodenheizung einzubauen.
  • Eine Pelletheizung mit modulierendem Betrieb passt sich dem individuellen Wärmebedarf an.
  • Gegebenenfalls ist sogar die alte Therme nutzbar und es wird nur ein neuer Brennereinsatz benötigt.
Die Voraussetzungen für Öl- und Pelletheizungen sind ähnlich
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Pelletkessel © Africa Studio, stock.adobe.com
Pelletkessel © Africa Studio, stock.adobe.com

Für den Wechsel von einer Öl- auf eine Pelletheizung sollten die folgenden Punkte überprüft werden:

Welche Pelletheizung soll eingebaut werden

Für die Pelletheizung mit automatischer Beschickung muss geprüft werden, ob genügend Platz vorhanden ist für

  • den Heizkessel,
  • die Fördertechnik (Saugsystem oder Förderschnecke) und
  • die Lagerung der Pellets (ca. 0.9 – 1 Kubikmeter pro kWh Heizbedarf sollten eingeplant werden)
  • der Lagerraum sollte nicht zu weit von der Therme entfernt sein (wegen der Fördertechnik).
  • der Lagerraum sollte auch nicht zu weit von der Straße entfernt, maximal 30 Meter können vom Tankwagen zum Lager überbrückt werden.

Treffen die Punkte oben nicht zu, wird eine halbautomatische Lösung notwendig, bei der der Pelletofen mit größerem Pelletspeicher per Hand beschickt wird.

Es können auch einzelne Pelletöfen in Betracht gezogen werden. Dann entfällt die Fördertechnik auch, die Einzelgeräte kommen aber nicht als kompletter Ersatz einer Ölheizung infrage.

Weitere wichtige Punkte:

  • Ist auch Platz für einen Pufferspeicher vorhanden (ein schon vorhandener kann normalerweise weitergenutzt werden). Dies ist notwendig, wenn die Pelletheizung mit Solarthermie gekoppelt werden soll.
  • Muss der Schornstein saniert werden bzw. kann eine Abgasleitung eingezogen werden.
Von Ölheizung auf Pelletheizung umstellen: Fachberatung schafft Klarheit
Von Ölheizung auf Pelletheizung umstellen: Fachberatung schafft Klarheit

Insgesamt zeigt sich also, dass der Einbau einer Pelletheizung nicht wesentlich mehr Planung braucht als eine andere Heizungs-Variante. Und wie immer ist es sinnvoll, sich vom Fachmann beraten zu lassen. Für den Heizungsaustausch ist bei Pelletöfen wie bei jeder anderen Heizung auch deshalb das übliche Vorgehen:

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