Pelletheizung FAQ

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Häufige Fragen zur Pelletheizung

Häufige Fragen und Antworten © Zerbor, stock.adobe.com
Pelletheizung: Häufige Fragen und Antworten © Zerbor, stock.adobe.com

Wir haben häufige Fragen zur Pelletheizung zusammengefasst.

Wie sicher sind Pelletheizungen?

Aufgrund der hohen Sicherheitseinrichtungen einer Pellet-Heizung, sind diese ebenso sicher, wie herkömmliche Gas- oder Ölheizungen. Eine Rückbrandsicherung sorgt dafür, dass der Brennvorgang im Kesselinneren nicht auf Fördersystem oder Brennstoffvorrat übergreifen kann. Gegen eine eventuelle Überhitzung und einer daraus resultierenden Brandgefahr werden in großen Anlagen so genannte Sicherheitswärmetauscher eingebaut. Bei drohender Überhitzung leiten sie automatisch kaltes Wasser in das System, um dieses entsprechend zu kühlen. Möglichen Schadgasbildungen im Vorratsraum, bzw. Vorratsilo kann durch eine entsprechende Durchlüftung der Pelletlagerstätte entgegengewirkt und das Risiko von Kohlenmonoxid-Vergiftungen hierdurch verhindert werden.

Pelletheizung: Das Prinzip eines Sicherheitswärmetauschers erklärt
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Ist eine längere Abwesenheit beim Betrieb einer Pelletheizung möglich?

In der Regel wird der Vorrat für den Jahresbedarf an Pellets einmal im Jahr aufgefüllt, entsprechende örtliche Gegebenheiten natürlich vorausgesetzt. Da eine Pelletzentralheizung vollautomatisch arbeitet, das heißt, selbstständig für die Beförderung der nötigen Brennstoffmenge sorgt, wäre theoretisch eine langfristige Abwesenheit problemlos möglich. Lediglich der Aschebehälter erfordert, sofern nicht riesig dimensioniert, das händische Eingreifen des Betreibers alle paar Wochen.

Einen durchschnittlichen Urlaub übersteht eine Pelletzentralheizung daher völlig unbeschadet. Bei der Einzelraumbefeuerung per Pelletofen ist eine längerfristige Abwesenheit jedoch nicht möglich, denn die relativ kleinen Vorratsbehälter für die Holzpellets müssen alle paar Tage nachgefüllt werden. Ohne regelmäßiges Nachfüllen schaltet sich der Ofen demnach ab. Ein Tagesausflug ist allerdings problemlos möglich, denn auch nach der Rückkehr ist der Wohnraum, im Gegensatz zum Scheitholzofen, dann noch angenehm temperiert.

Was ist günstiger Sackware oder lose Holzpellets?

Am preisgünstigsten ist die Abnahme großer Mengen Holzpellets in loser Form. Die Kosten für eine Tonne Holzpellets als Schüttware liegen bei rund 200 bis 250 Euro. Sackware wird meistens in Form von 15-Kilogramm-Säcken angeboten und ist mit 3 bis 5 Euro somit etwas teurer. Bei beiden Varianten kommen zudem noch die Transportkosten hinzu, die je nach Anbieter und Region stark schwanken können.

Wie viel Brennstoff verbraucht eine Pelletheizung im Jahr?

Eine Pelletheizung verbraucht für eine Heizleistung von 10 kW rund 2,5 Kilogramm Pellets. Zum Vergleich: Die gleiche Heizleistung wird mit 1,25 Litern Erdöl oder 1,25 Kubikmetern Erdgas erreicht. Eine 10 kW Pelletheizung reicht dabei für die Beheizung einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern aus, was einem jährlichen Pelletbedarf von 1 bis 2 Tonnen entspricht. In der Regel wird diese Quadratmeterzahl in der Realität jedoch überschritten, daher werden meistens Pelletheizungen mit einer Leistung von rund 15 kW installiert, was einem Pelletbedarf von 3 bis 4 Tonnen jährlich entspricht.

Pelletheizung: Pellets brauchen einen Lagerplatz
Pelletheizung: Pellets brauchen einen Lagerplatz

Werden Pelletheizungen gefördert?

Für Pelletheizungen und Öfen stehen eine Vielzahl an Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das staatliche Marktanreizprogramm, das im Januar 2012 noch attraktiver gestaltet wurde, aber auch regionale Programme und privatwirtschaftliche Zuschüsse sind für Pelletheizungen zu beantragen, sofern die jeweiligen Förderkriterien erfüllt werden. Pelletheizungen, die in Neubauten installiert werden, sind seit 2010 jedoch von der staatlichen Förderung ausgeschlossen. Für sie lohnt sich ein Blick auf alternative Fördermaßnahmen, z.B. durch die KfW-Bank.

Pelletheizung: Passende Fördermittel auf jeden Fall nutzen
Pelletheizung: Passende Fördermittel auf jeden Fall nutzen

Wie hoch sind die Anschaffungskosten für eine Pelletzentralheizung?

Die Anschaffungskosten einer Pelletzentralheizung liegen inklusive Pufferspeicher und Fördersystem bei etwa 10.000 bis 15.000 Euro. Eine hohe Summe, die durch entsprechende Förderungen und die niedrigen Betriebs- und Wartungskosten einer Pelletheizung jedoch wieder kompensiert werden.

Wie hoch ist der Platzbedarf für die Pelletlagerung?

Ein Kubikmeter Holzpellets wiegt etwa 0,65 Tonnen. Für ein gängiges Einfamilienhaus mit einem Pelletjahresbedarf von etwa 3 bis 4 Tonnen ergibt sich daraus ein Platzbedarf für den Brennstoff von rund 5 bis 7 Kubikmetern. Ist diese Lagerkapazität nicht gegeben, so muss der Lagerbestand im Laufe des Jahres entsprechend nachgefüllt werden.

Pelletheizung: Die Pelletzuführung kann automatisch erfolgen
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