Holzheizung Förderung

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Förderung und Zuschüsse für Holzheizungen (Stand 2020)

Fördermittel nutzen © DOC RABE MEDIA, stock.adobe.com
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Der sparsame Umgang mit wertvoller Energie wird belohnt. Nicht nur Bund, Länder und Kommunen belohnen diese Sparsamkeit, sondern auch einige Banken. Allen voran die KfW Bank, die durch zinsgünstige Kredite und Bonusprogramme den Ausbau alternativer, effizienter Energien fördert.

Hiermit wird der Anreiz geschaffen, auf energieeffiziente Heizungsanlagen umzusteigen oder diese direkt in den Neubau zu integrieren. Je umweltfreundlicher die Anlage dabei ist, desto höher fällt in der Regel die finanzielle Unterstützung aus. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Anlagen, in denen Biomasse zur Energiegewinnung eingesetzt wird.

Für sparsame Heizungen gibt es Fördermittel
Für sparsame Heizungen gibt es Fördermittel

BAFA-Förderung für Holzheizungen

Fördermittel BAFA

Mit dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung wurde die BAFA-Förderung für viele Heizungsarten auf neue Füße gestellt. Biomasseanlagen, zu denen auch die Holzheizungen zählen, werden seit 2020 sowohl im Gebäudebestand als auch bei Neubauten mit einem Fördersatz von 35 Prozent unterstützt. Wird im Bestand gleichzeitig eine alte Ölheizung ausgetauscht, kann die Förderung auf 45 Prozent steigen.

Gefördert werden Kombinationskessel zur Verbrennung von Biomassepellets und Scheitholz sowie besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel. Sie müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die das BAFA auf seiner Website aufführt. Dazu zählt eine Mindest-Nennwärmeleistung von 5 kW und ein Kesselwirkungsgrad von mindestens 89 Prozent. Für Biomasseanlagen im Neubau gelten darüber hinaus einige zusätzliche Voraussetzungen wie etwa eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme oder eine sekundäre Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel. Die Antragstellung muss in jedem Fall vor der Auftragsvergabe erfolgen.

Tipp: Die vollständige Übersicht der BAFA-Förderung finden Sie auf der BAFA-Webseite.
Holzheizungen werden staatlich gefördert
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Bundeslandbezogene Zuschüsse für Holzheizungen

In einigen Bundesländern gibt es neben der staatlichen Förderung noch weitere Förderprogramme für Betreiber einer effizienten Holzheizung. Sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich wird die Nutzung erneuerbarer Energien entweder in Form von Zuschüssen oder durch zinsgünstige Kredite forciert.

Oftmals in Verbindung mit einer energetischen Sanierung des Gebäudes sind die Fördermöglichkeiten von Bundesland zu Bundesland allerdings recht unterschiedlich. Ob und inwieweit diese existent sind, kann bei den jeweiligen Kommunen erfragt werden.

Welche Förderung für Holzheizung passt am besten: Lassen Sie sich beraten
Welche Förderung für Holzheizung passt am besten: Lassen Sie sich beraten

KfW-Bank Förderung für Holzheizungen

Die KfW-Bank fördert zahlreiche Maßnahmen zur energetischen und umweltschonenden Umrüstung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Durch zinsgünstige Kredite, die deutlich unter dem Basiszinssatz liegen, will sie so einen Anreiz zum umweltfreundlichen Umgang mit Energien schaffen. In diesem Rahmen werden Holzheizungen innerhalb einer energetischen Komplettsanierung (KfW-Programm 151 Energieeffizient Sanieren) gefördert.

Wer lediglich seine Heizungsanlage auf erneuerbare Energien umstellen will, wählt das Programm 167: Energieeffizient Sanieren (Ergänzungskredit) mit einem Kreditbetrag von bis zu 50.000 Euro. Er eignet sich insbesondere – Nomen est Omen – als Ergänzung für den BAFA-Zuschuss „Heizen mit erneuerbaren Energien“.

Eine gute Alternative: Der Steuerbonus

Alternativ können entsprechende Kosten für eine Umrüstung oder den Einbau einer neuen Holzheizung, die bestimmte Mindestanforderungen erfüllt, über drei Jahre und bis zu einer maximalen Höhe von 40.000 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Im Jahr der Maßnahme und im folgenden können jeweils sieben Prozent, höchstens jedoch 14.000 Euro geltend gemacht werden. Im dritten Jahr sind es dann noch sechs Prozent beziehungsweise 12.000 Euro. Damit das Finanzamt die Kosten anerkennt, muss das Haus mindestens zehn Jahre alt sein und der Eigentümer selbst darin wohnen. Eine Kombination mit anderen Förderungen ist nicht möglich. Es heißt also: Entweder-oder.

Förderung für Heizungen: Günstige Kredite oder Steuervorteil
Förderung für Heizungen: Günstige Kredite oder Steuervorteil

Welche Förderung ist für mich die beste?

Die kurze Antwort: Das kommt darauf an. Die etwas längere: Sie sollten Ihr Projekt mit den individuell maßgeblichen Zahlen durchrechnen (lassen). In vielen Fällen sind die hohen Förderquoten der BAFA und die günstigen Konditionen der KfW lohnender. Auch der Förderzeitpunkt ist wichtig: Während Zuschüsse und Kredite während des Projekts genutzt werden können, zahlt sich der Steuerbonus erst mit den folgenden Steuererklärungen aus. Wer die Voraussetzungen für die Förderungen aber beispielsweise nicht erfüllt, wird froh sein, mit der Steuerbonus-Alternative trotzdem viel Geld sparen zu können.

Ein Beispiel verdeutlicht dies:

Austausch einer alten Ölheizung durch eine neue Holzheizung

Angenommene Kosten: 25.000 Euro

  • Option 1:
    BAFA-Zuschuss: 11.250 Euro (Fördersatz von 45 Prozent statt 35 Prozent, da zusätzlich die Ölheizung ausgetauscht wird)
    Verbleibende Kosten: 13.750 Euro. Für sie kann bei Bedarf ein sehr zinsgünstiger Ergänzungskredit bei der KfW aufgenommen werden.
  • Option 2:
    Steuerbonus: 5.000 Euro (entspricht 7 Prozent, also 1.750 Euro in den ersten beiden Jahren und 6 Prozent, also 1.500 Euro im dritten Jahr)
    Verbleibende Kosten: 20.000 Euro
Zuschüsse oder Steuerbonus: Die beste Lösung kann berechnet werden
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