Fernwärme Förderung

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Förderung von Fernwärme (Stand: 2020)

Fernwärme bedeutet für den Verbraucher, dass er keine eigene Heizanlage im Gebäude hat, sondern seine Energie von einem Fernwärme-Anbieter bezieht. Dieser produziert die Fernwärme meistens durch Kraft-Wärme-Kopplung. Das bedeutet, dass aus Brennstoffen verschiedenster Art gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt wird. Da erneuerbare Energien zum Einsatz kommen können und der Brennstoff besonders effizient genutzt wird, gilt die Fernwärme als umweltfreundlich und es gibt Förderprogramme dafür.

Fördermittel nutzen © tech_studio, stock.adobe.com
Fernwärme Fördermittel nutzen © tech_studio, stock.adobe.com

Wer fördert Fernwärmeheizungen?

Bundeseigene Förderbank KfW

Da Fernwärme aus KWK-Anlagen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) erfüllen kann, bietet die bundeseigene Förderbank KfW entsprechende Förderungen an. Gefördert werden alle Arbeiten, die mit dem Anschluss an ein Fernwärmenetz zusammenhängen. Dazu zählen etwa Arbeiten an der Hausanschlussleitung, der erstmalige Einbau einer Wärmeübergabestation oder der Ersatz einer alten Station durch eine neue.

Über die KfW kann eine finanzielle Unterstützung im Rahmen eines Darlehens und von Zuschüssen gewährt werden. Die Anträge werden von Kreditinstituten bearbeitet oder direkt über das Internetportal der KfW beantragt. Förderberechtigt sind Maßnahmen, die die Bedingungen beispielsweise der KfW-Effizienzhaus-Standards erfüllen.

Tipp: Zu beachten ist, dass die KfW-Darlehen Laufzeiten von zehn Jahren haben, danach endet die Zinsbindung. Wenn eine Anschlussfinanzierung nötig ist, können hier für die Restschulden höhere Zinsen anfallen.

Die Förderhöhe kann bei Krediten bis hin zu den gesamten Investitionskosten reichen. Bei den Zuschüssen kann die Höhe bis zu 30 Prozent der anrechenbaren Kosten entsprechen. Die maßgeblichen Programme der KfW heißen „Energieeffizient Sanieren“.

Fernwärme Förderung:  Der Fernwärmeanbieter kann weiterhelfen
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Regionale Förderprogramme

Die örtlichen Stadtwerke fördern die Fernwärme auf sehr unterschiedliche Weise : In manchen Städten erfolgt sie in Form eines einmaligen Zuschusses oder je nach Anschlussleistung, in anderen werden Pauschalbeträge gezahlt.

Auch die einzelnen Länder haben teilweise spezielle Förderprogramme für Fernwärme. Nachfragen lohnt sich!

Umstellung auf Fernwärme im Bestand

Wer auf Fernwärme umstellen möchte, benötigt eine Übergabestation im Gebäude. Meist werden vom Fernwärmeversorgungsunternehmen Kompaktstationen installiert, die in etwa die Größe eines Koffers haben und hängend montiert werden.

Fernwärme: Die Übergabestation braucht nicht viel Platz
Fernwärme: Die Übergabestation braucht nicht viel Platz
Tipp: Die Abläufe und die Kosten für die Erstellung eines Fernwärmeanschlusses sind regional sehr unterschiedlich. Setzen Sie sich mit dem zuständigen Fernwärmeversorgungsunternehmen in Verbindung und fragen die jeweiligen Konditionen ab.

Über die in Frage kommenden Fördermittel können die jeweiligen Versorger Auskunft geben. In nahezu jedem Bundesland gibt es mehrere entsprechende Programme. Wichtig ist, dass der Antrag vor Durchführung der Maßnahme beantragt wird.

Fernwärme im Neubau

Der Aufwand für einen Fernwärme-Anschluss ist vergleichsweise gering, da kein Schornstein benötigt und lediglich eine Übergabestation installiert wird. Über einen Wärmetauscher wird die Wärme an den Heizkreislauf des Hauses übertragen.

In Neubau-Siedlungen mit Fernwärme-Versorgung ist ein Anschluss oft Pflicht, sodass mit dem Bauplatz auch der Fernwärme-Anschluss gewählt wird. Auch hier informieren die Versorgungsunternehmen über Fördermöglichkeiten.

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