Kachelofen Wirtschaftlichkeit

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Kosten und Wirtschaftlichkeit eines Kachelofens

Nicht nur die Anschaffungskosten für den Kachelofen sollten bei der Entscheidung für einen Kachelofen betrachtet werden, sondern auch sein Nutzen, die Wirtschaftlichkeit und eventuell notwendige Baumaßnahmen. Wer mit seinem Kachelofen eine ganze Wohnung ode rein gesamtes Haus heizen möchte, spart bei den Energiekosten, muss dafür aber mit entsprechend höheren Anschaffungskosten rechnen. Diese fallen natürlich bei einem Kachelofen, der lediglich als optischer Blickfang zur Einzelraumerwärmung genutzt wird, deutlich geringer aus.

Kachelofen © rupbilder, stock.adobe.com
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Durchdachte Kachelofenmodelle mit hohen Wirkungsgraden sind zudem deutlich teurer, als Modelle, die bei gleicher Leistung mit geringeren Wirkungsgraden aufwarten. Je mehr Exklusivität, Ausstattung und Luxus ein Kachelofen in sich vereint und je größer die Anforderungen an seine zu erbringende Leistung (Zentralheizung, Einzelraumheizung, Zierobjekt) ist, desto teurer wird er.

Kosten für die Planung eines Kachelofens

Welche Kosten für den Kachelofen letztendlich entstehen, ist stark von der Planung und den Ansprüchen abhängig, die er später erfüllen soll. Die Beratung durch eine Fachfirma kann dabei vor unangenehmen finanziellen Überraschungen schützen, denn manchmal müssen erst die baulichen Voraussetzungen (Schornstein) geschaffen werden, um überhaupt einen Kachelofen einbauen zu können.

Wichtig zu wissen ist daher, welche Positionen in Rechnung gestellt werden, wenn der Fachmann ausrückt. Zunächst wird sich dieser nämlich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen und den Bauplatz für den künftigen Kachelofen vermessen. In vielen Fällen wird hierfür keine Rechnung gestellt, wenn der Ofenbauer später auch den Zuschlag für das Errichten des Kachelofens erhält. Auch, wenn das Einholen verschiedener Angebote durch unterschiedliche Fachfirmen mit Kosten verbunden ist, schließlich kann der Zuschlag nur für einen Ofenbauer fallen, lohnt es sich in der Regel mehrere Angebote miteinander zu vergleichen. Die Preisspanne der einzelnen Fachbetriebe kann recht unterschiedlich ausfallen, aber trotz der Aufmasskosten kann dann häufig nicht unerheblich gespart werden.

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Kosten für Kachelofen und Co.

Die Kosten für einen Kachelofen setzten sich in der Regel zusammen:

  • Zunächst steht die Frage im Raum, ob ein Schornstein vorhanden ist und ob sich dieser für den Anschluss eines Kachelofens überhaupt eignet. Ist das nicht der Fall, muss mit entsprechenden Umbaukosten gerechnet werden, die sich bei etwa 1.500 Euro bewegen.
  • Für die Montage eines Kachelofens durch eine Fachfirma fallen ebenfalls Kosten an, die je nach Region und Aufwand des Kachelofens mit rund 500 Euro zu Buche schlagen.
  • Anschlussmaterial, bzw. Ofenrohre reißen nur ein kleines Loch in den Geldbeutel, denn diese sind schon für gut 100 Euro zu bekommen.
  • Den geringsten Kostenfaktor verursacht die Endabnahme, die durch den Schornsteinfeger erfolgt und mit etwa 60 Euro berechnet wird.
  • Auch die Kosten für den Brennstofflagerraum dürfen nicht unberücksichtig bleiben, wobei eine Lagerstätte für Scheitholz in der Regel schnell und kostengünstig zu schaffen ist.
  • Anders sieht es bei einem Kachelofen aus, der mit Pellets betrieben wird. Hierfür fallen, neben den Kosten für die Errichtung eines geeigneten Lagerraumes, auch noch die Kosten für das Transportsystem (Transportschnecke) zum Kachelofen an, die je nach Ausführung mit 1.000 bis 2.000 Euro veranschlagt werden können.
  • Bleiben nun noch die Kosten für den Kachelofen selbst, die stark von der Dimensionierung und Art abhängig sind und stark in Abhängigkeit zur angestrebten Wärmeleistung stehen. Günstige Kachelöfen mit geringer kW Leistung zur Raumzusatzbeheizung gibt es schon für unter 1.500 Euro, während Kachelöfen, die als Zentralheizung fungieren inklusive Einbau schnell mit bis zu 8.000 Euro aufs Budget schlagen können.
Die Kosten für den Kachelofen hängen von vielen Faktoren ab
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Wirtschaftlichkeit, Betriebs- und Wartungskosten eines Kachelofens

Die Anschaffung eines Kachelofens ist eine langfristige Investition. Dafür bleibt der Kachelofen deutlich länger und ohne Leistungseinbußen funktionstüchtig als ein herkömmliches Heizsystem. Die höheren Anschaffungspreise für einen fachmännisch eingebauten, hochwertigen und leistungsstarken Kachelofen relativieren sich daher recht schnell.

Die Wirtschaftlichkeit eines Kachelofens hängt aber nicht nur von den Anschaffungskosten ab, sondern auch von den laufenden Betriebs- und Wartungskosten. Die Betriebskosten eines Kachelofens sind dabei stark von den eingesetzten Brennstoffen abhängig. Die verschiedenen Kachelofensysteme verlangen teilweise erhebliche Unterschiede in Sachen Holzscheitlänge und Holzqualität.

Ofenfertiges Scheitholz mit einer geringen Restfeuchte ist deutlich teurer als frisches, ungespaltenes Holz. Dieses erfordert dann jedoch vom Betreiber ein gewisses Maß an körperlichem Einsatz zur Aufbereitung des Holzes sowie Platz zur Lagerung, spart bei den Bezugskosten aber ordentlich Geld.

Behalten Sie die Brennstoffkosten und den Heizwert im Blick
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Auch pelletbasierte Kachelöfen können gegenüber Kachelöfen, die mit Scheitholz betrieben werden, sowohl Vor- als auch Nachteile bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit aufweisen. Ein Vergleich der einzelnen Systeme sollte dabei immer auch die Brennstoffpreise und die Beschaffungs- und Lagerungsgegebenheiten der einzelnen Brennstoffe beinhalten.

Was die Wartungs- und Messkosten angeht, so gehören Kachelöfen zu den Genügsamen unter den Heizsystemen. Die vorgeschriebenen Besuche des Schornsteinfegers liegen bei etwa 50 bis 100 Euro und sind demnach mit den Schornsteinfegerkosten für eine Gas- oder Ölheizung gleichzusetzen. Lediglich die Reinigung der keramischen Züge des Kachelofens sollte alle zwei Jahre zusätzlich einkalkuliert werden. Hierfür berechnet der Schornsteinfeger rund 150 Euro.

Der Kachelofen: Eine prima Investition
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