Baustoffe

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Heizkosten sparen mit innovativen Baustoffen

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Baupläne © Gunny Assmy, fotolia.com

Wer sich bereits bei der Planung und beim Bau seines Eigenheims Gedanken übers Energie sparen macht, kann sich später über niedrige Heizkosten-Abrechnungen freuen. Neben einer Dämmung am gesamten Haus tragen auch neue Baustoffe dazu bei, die benötigte Heizenergie zu drosseln.

Neue Baustoffe: dünn und dennoch qualitativ hochwertig

Neue Baustoffe zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Kälte aussperren, ohne dabei dick und klobig zu sein. Früher war das anders: Da garantierten nur besonders dicke Wände, dass es in Innenräumen warm blieb. Baustoffe von heute sind dagegen so konzipiert, dass sie selbst bereits eine dämmende Wirkung haben und daher weitere Dämmschichten überflüssig machen. Sie sind preiswert und effektiv.

Ein weiterer Pluspunkt der dünneren Wände: Während früher die Dicke der Wände zu Lasten der Wohnfläche ging, ist das durch neue Baustoffe anders. Die Dünne der einschaligen Wände lässt mehr Wohnraum übrig.

Bereits bei der Herstellung dieser Baustoffe wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass möglichst wenig Wärme von innen nach außen durch sie hindurch dringt. Die Einheit, in der die Wärmeleitfähigkeit gemessen wird, nennt man Lambda. Sie wird in Watt pro Meter mal Kelvin gemessen. Ein niedriger Wert ist hier besser, denn umso weniger Wärme dringt dann durch den Baustoff nach draußen.

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Diese Materialien eignen sich

Der Porenbetonstein Ytong Planstein P2 ist einer der Baustoffe, die am häufigsten verwendet werden, weil er eine hohe dämmende Wirkung hat. Darüber hinaus hat er den Vorteil, dass er sehr druckfest ist – eine Eigenschaft, die nicht alle Baustoffe besitzen. Der Wärmeleitwert liegt bei Lambda 0,08 Watt pro Meter mal Kelvin.

Für Konstruktionen aus Kalksandstein sind Vakuum-Isolations-Paneelen geeignet, um einen soliden Wärmeschutz zu erlangen. Mit einer Dicke von bis zu vier Zentimetern dämmen sie fünf bis zehn Mal mehr als andere Dämmstoffe.

Ein weiterer Baustoff, der sich nach Angaben des Verbraucherportals Verivox gut zum Dämmen eignet, ist KS-Quadro-Aquatherm. Heizungsrohre werden in vorgefertigte Kanäle eingefügt. Durch das Warmwasser, das durch die Rohre fließt, werden die Wände temperiert. Die Außenfassade erwärmt sich somit. Durch diese Maßnahme lässt sich ebenfalls gut Heizenergie einsparen. Das Material hat auch einen Nutzen während der warmen Jahreszeit: Im Sommer hat es eine kühlende Wirkung, wenn man kaltes Wasser durch das Rohrsystem leitet.

Lichtdurchlässige Wände aus Beton – auch das gibt’s

Wer sein Haus nicht auf herkömmliche Art dämmen möchte, sondern etwas sucht, was nicht jeder hat, der könnte womöglich an der österreichischen Firma Luccon hängen bleiben. Sie stellt Lichtbeton her. Luccon ist ein Material, das Wände gut isoliert und gleichzeitig lichtdurchlässig ist. Allerdings ist dieser Hingucker erwartungsgemäß etwas teurer als Standardlösungen.

Der Baustoff besteht zum Teil aus Beton, zum Teil aus Glasfasern. Letztere sind dazu da, Licht durch den Beton zu lassen. Der Zusammenschluss der Bundesverbände der deutschen Zement-, Transportbeton- und Betonbauteilindustrie, BetonMarketing Deutschland, versichert, dass Umrisse von Menschen, Gegenstände und teilweise auch Farben zu erkennen seien.

Noch vor wenigen Jahren war diese Art des Baumaterials regelrechter Luxus, weil es aufwändig in der Produktion und damit recht teuer war. Inzwischen ist das anders geworden. Seit 2006 wurden die Verfahren zur Herstellung von lichtdurchlässigem Beton allerdings immer mehr vereinfacht. Seit 2009 wird Lichtbeton von einigen Unternehmen in Serie hergestellt. Damit dürften sich auch die Kosten für den Verbraucher reduzieren.

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