Strom sparen: Heizungspumpe

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Richtige Heizungspumpe bietet große Strom-Sparvorteile

Umwälzpumpen © amixstudio, stock.adobe.com
Umwälzpumpen © amixstudio, stock.adobe.com

Wer Strom sparen will, sollte auch über eine neue Heizungspumpe nachdenken. Oftmals haben Verbraucher nämlich einen Stromfresser im Haus und ahnen gar nichts davon. Vor allem dann, wenn die Pumpe älter als zehn Jahre ist, sollten Hausbesitzer dringend in ein neues Exemplar investieren.

Heizungspumpen werden benötigt, um warmes Wasser durch die Heizkörper der Zentralheizung zu befördern. Über einen Wasserkreislauf innerhalb der Heizungsanlage zirkuliert das Wasser in allen Heizkörpern. Die Heizungspumpe ist ständig im Einsatz, um das Wasser in diesem Kreislauf umzuwälzen, damit die Heizkörper immer mit genügend erhitztem Wasser versorgt sind, die sie dann nach außen in die Raumluft abgeben können.

Die Umwälzpumpe hält den Warmwasserkreislauf in Bewegung
Die Umwälzpumpe hält den Warmwasserkreislauf in Bewegung

Alte Heizungspumpen achten nicht auf den Stromverbrauch

Pro Heizperiode wälzen alten Heizungspumpen rund 6.000 Stunden lang warmes Wasser um. Dabei wird nicht berücksichtigt, ob die volle Leistung überhaupt vonnöten ist. Die Umwälzpumpe arbeitet also im Dauerbetrieb, ohne auf den Bedarf zu achten. Aus diesem Grund sind veraltete Modelle, die unreguliert arbeiten, immense Stromverschwender. Rund 150 Euro kann ein veraltetes Modell jährlich an Mehrkosten verursachen. Bei einem neuen Modell liegt der jährliche Stromverbrauch dagegen bei nur rund 20 Euro pro Jahr.

Alte Heizungspumpen sind wahre Stromfresser
Alte Heizungspumpen sind wahre Stromfresser

Neue Heizungspumpen arbeiten dagegen reguliert. Das heißt, sie erkennen, wann ein höherer Bedarf an Heizleistung vorliegt und wann ein geringerer. In einem solchen Fall schwächen geregelte Umwälzpumpen eigenständig den Wasserdruck ab. Die Leistung wird auf eine niedrigere Stufe heruntergefahren. Im Sommer stellen sie die Arbeit sogar teilweise ganz ein.

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Heizungspumpe austauschen spart bares Geld

Es macht also Sinn, eine Hocheffizienzpumpe anzuschaffen, auch wenn man dafür natürlich erst mal investieren muss. Die Anschaffung amortisiert sich aber schnell, da der Stromverbrauch sofort rasant abfällt, was sich unmittelbar in der Stromrechnung niederschlägt. Nach rund drei Jahren ist das Geld, das man für Anschaffung und Einbau ausgegeben hat, in der Regel schon wieder drin.

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Zumal regulierte Umwälzpumpen in der Anschaffung gar nicht so teuer sind, wie viele Verbraucher meinen. Das günstigste Modell, das die Stiftung Warentest laut der Zeitschrift „Test“ mit „sehr gut“ eingestuft hat, ist bereits für 360 Euro zu haben. Hinzurechnen muss man noch die Montagekosten des Installateurs. Diese liegen zwischen 350 und 550 Euro. Am besten, man lässt sich vorher ein Angebot machen. So behalten Verbraucher die Kosten im Blick.

Heizungspumpe Strom sparen
Heizungspumpe Stromsparpotential, Bildquelle: co2online

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Der Pumpen-Check kann Klarheit bringen

Bevor Verbraucher zur Tat schreiten, können sie aber zunächst mittels eines Pumpen-Checks messen, wie viel Strom die Heizungspumpe verbraucht und danach entscheiden, ob sich ein Austausch lohnt oder nicht. Wer sich schon entschieden hat, die Heizungspumpe durch eine neue zu ersetzen, kann so gleich mit messen, wie hoch die Ersparnis ist.

Heizungspumpentypen im Vergleich
Heizungspumpentypen im Vergleich

Der Pumpen-Check ist zu finden unter www.sparpumpe.de. Der Test wurde initiiert von der Beratungsgesellschaft co2online und dem Bundesumweltministerium. Übrigens kann man hier auch herausfinden, welche Heizungsinstallateure es in der Nähe des Wohnortes gibt.

Darauf kommt es beim Neukauf der Heizungspumpe an

Ist die Entscheidung erst einmal gefallen, die Pumpe austauschen zu lassen, sollte man beim Kauf nicht gleich das Erstbeste auswählen. Der einfachste Weg ist, sich bei Heizungsbauern beraten zu lassen. Sie wissen am besten, welche Modelle und Produkte es gibt und worin sie sich unterscheiden. Eines sollte jedoch von vornherein das Ziel sein: Die Wahl sollte auf eine geregelte Hocheffizienzpumpe fallen, da sie den größten langfristigen Sparvorteil bietet.

Bei der Größenordnung und Leistungsstärke der neuen Pumpe sollten Kunden folgenden Richtwert zugrunde legen: Für jede Heizung im Haus sollte man ein bis zwei Watt veranschlagen. Vor dem Kauf sollte man also mit einer Strichliste durchs Haus gehen. Ein Modell mit einer Leistungsstärke von 30 Watt reicht für ein Einfamilienhaus in der Regel aber völlig aus. Pumpen von 100 Watt oder sogar mehr sind dagegen eine Nummer zu groß.

Darüber hinaus sollte man auf die Energieeffizienzklasse achten. Sie sollte in der Kategorie A liegen. Dies bedeutet zwar, dass die Heizungspumpe in der Anschaffung etwas teurer ist als Ausführungen einer geringeren Energieeffizienzklasse, doch dafür können Verbraucher sich darauf verlassen, dass ihr Gerät den geringsten Stromverbrauch hat.

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