Strom sparen: Beleuchtung

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Beleuchtung: So sparen Sie Strom

Beleuchtung Strom sparen
Beleuchtung Strom sparen © Rhombur, fotolia.com

Gerade während der kalten – und damit dunklen – Jahreszeit sollte man besonders im Bereich der Beleuchtung ein besonderes Augenmerk auf die Kosten legen. Rund 300 Kilowattstunden, die jährlich verbraucht werden, gehen auf das Konto von Helligkeit und Licht. Das macht im Durchschnitt zehn Prozent der anfallenden Energiekosten aus. Mit ein paar Tricks kann man den Verbrauch aber reduzieren.

Die Energiesparlampe hält Einzug

Die herkömmliche Glühlampe „stirbt aus“. Seit September 2009 wurden keine 100-Watt-Birnen mehr hergestellt. Ein Jahr später wurden die letzten 75-Watt-Glühlampen hergestellt. Seit September 2012 gibt es ausschließlich energieeffiziente Lampen zu Kaufen.

Sie erfüllen vor allem dann ihren Zweck, wenn sie über einen längeren Zeitraum brennen. Daher sind sie besonders in Zimmern sinnvoll, in denen das Licht längere Zeit eingeschaltet ist. Dazu gehören zum Beispiel Küche oder Büro. Energiesparlampen benötigen nur einen kleinen Teil des Stroms, den herkömmliche Glühlampen für die gleiche Helligkeit brauchen.

Im Vergleich zur Glühbirne wandelt eine Energiesparlampe fünf Mal mehr Strom in Licht um. Das kann auch beim Kauf von Energiesparlampen behilflich sein: Die Leistung der „alten“ Glühbirne muss durch fünf geteilt werden. Das bedeutet also bei einer 25-Watt-Glühbirne, dass künftig eine Energiesparleuchte von rund 5 Watt ausreichend ist, bei 40 Watt sind es acht Watt, bei 60 Watt sind es zwölf.

Zudem ist ihre Haltbarkeit zehn Mal höher als bei den traditionellen Birnen. Etwa 10.000 Stunden brennt eine Energiesparlampe, während die Glühbirne schon nach 1.000 Stunden durchbrennt.

Im Gegensatz zu Glühbirnen strahlt die Licht emittierende Diode, kurz LED, keine Wärme ab. Sie ist vereinfacht ausgedrückt ein elektronisches Halbleiterbauteil, welches den Strom direkt in Licht umwandelt. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen verbrauchen LEDs nur einen Bruchteil der Energie und sind in ihrer Leuchtkraft oft heller als konventionelle Lampen. Da sie mit weniger Strom mehr Licht bieten, steckt in der LED-Technik ein hohes Energiesparpotenzial. Weitere Informationen zu LEDs finden Sie hier.

Energiesparlampen sparen Strom
Energiesparlampen sparen Strom, Bildquelle: stromeffizienz.de

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Wo werden Lampen besonders benötigt?

Für eine angemessene Raumbeleuchtung ist es vollkommen ausreichend, nur in dem Zimmer Lampen einzuschalten, in dem sich das alltägliche Leben hauptsächlich abspielt. Das bedeutet zum Beispiel: Licht aus in Küche oder Flur, wenn man sich fast ausschließlich im Wohnzimmer aufhält.
Zusätzliches Licht ist vor allem dort wichtig, wo gearbeitet wird. Am Schreibtisch oder an Arbeitsplatten sind Lampen besonders sinnvoll. Hierbei wählt man lieber eine starke Lampe als mehrere, die nur schwaches Licht abgeben. Deckenfluter sollte man aus dem eher meiden, weil sie Licht zum Teil verschlucken.

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Energiesparlampen sparen Strom
Alternativen zur Glühlampe, Bildquelle: stromeffizienz.de

Wandfarbe und Lampenschirme – ein wichtiger Punkt

Sogar die Farbe des Lampenschirms kann eine Rolle beim Energiesparen spielen. Man sollte helle, reflektierende Varianten auswählen. Sie geben mehr Licht ab. Ebenso ist die Farbe der Wände von Bedeutung. Wer Räume dunkel anstreicht, verschwendet Energie, denn dunkle Farben geben nur rund 15 Prozent des Lichtes wieder zurück. Wände in hellen Farben reflektieren dagegen bis zu 80 Prozent des Lichtes. Die Räume sind heller, wodurch weniger zusätzliche Beleuchtung notwendig ist.

Beim Verlassen des Raumes Licht abschalten

Oftmals reichen schon kleine Überprüfungen des eigenen Verhaltens, um Sparerfolge zu erzielen. Dazu gehört, die Lampen auszuschalten, sobald man das Zimmer verlässt. Mit diesem einfach umsetzbaren Trick kann man den Stromverbrauch senken. In Treppenhäuser oder Fluren können Abschaltautomatiken beim Strom sparen helfen.

Fensterdekorationen möglichst meiden

Was schön ist, kostet auch was… Das gilt vor allem für Fensterdeko. Sie sieht zwar toll aus und verleiht Räumen eine behagliche Atmosphäre, benötigt aber auch viel Energie. Vor allem Weihnachtsschmuck wie Lichtschläuche oder Lichterketten sind wahre Stromfresser. Auch wenn es dekorierfreudigen Verbrauchern weh tut: Man sollte Dekorationen eher meiden. Für erklärte Deko-Fans gibt es inzwischen aber auch Strom sparenden Raumschmuck.

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