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Stand-by-Modus – Berechnen Sie hier die tatsächlichen Kosten

Der Stand-by-Modus ist teuer und vermeidbar. Mit unserem Rechner erkennen Sie die wirklichen Kosten

Jeder hat es schon gehört und bei allen Stromspar-Tipps liest man immer wieder: Stand-by Modus vermeiden. Aber wie geht das und ist der Stand-by-Modus wirklich so teuer?

Im Stand-by-Modus scheint ein Gerät ausgeschaltet zu sein, tatsächlich aber läuft es weiter, damit es beim nächsten Einschalten schneller wieder funktioniert. Obwohl Fernseher, Spielekonsole oder PC also ausgeschaltet sind, brauchen sie weiter Strom. Zwar wird der Stromverbrauch im Stand-by-Modus heruntergefahren, aber in einem Jahr kann da einiges an Verbrauch und Kosten zusammenkommen. Unser Stand-by Rechner zeigt Ihnen die Kosten schnell und übersichtlich auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Geräte im Stand-by wirken ausgeschaltet, verbrauchen aber weiter Strom – konsequentes Abschalten spart laut co2online durchschnittlich rund 165 Euro im Jahr.
  • Seit Mai 2025 begrenzt die EU den Stand-by-Verbrauch neuer Geräte meist auf 0,5 bis 0,8 Watt – vernetzte Geräte dürfen mehr ziehen.
  • Schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren oder Funksteckdosen stoppen den Stand-by-Verbrauch und senken die Kosten spürbar.
Stromkosten © Doc Rabe Media, stock.adobe.com
Stromkosten © Doc Rabe Media, stock.adobe.com
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Welche Geräte nutzen den Stand-by-Modus?

Immer mehr elektrische Geräte nutzen den Stand-by-Modus, der früher vor allem bei Fernsehern, Videorekordern oder DVD-Playern üblich war.

  • Unterhaltungselektronik – Fernseher, HiFi-Anlagen, Bluetooth-Lautsprecher
  • Haushaltsgeräte – Backofen, Mikrowelle, Kaffeemaschinen, aber auch Waschmaschinen oder Trockner
  • Spielekonsolen oder Smart-Home-Komponenten (wie zum Beispiel Alexa)
  • Laptops oder PC sowie Drucker
Stand-by-Modus- und Ein/Aus-Knopf © Zsolt Biczó, stock.adobe.com
Stand-by-Modus- und Ein/Aus-Knopf © Zsolt Biczó, stock.adobe.com

Wozu gibt es den Stand-by-Modus überhaupt?

Stand-by oder auch Schlafmodus wurde vor allem erfunden, um dem Nutzer der Fernsehgeräte (und später auch viele anderer Geräte) einen höheren Komfort beim Einschalten zu bieten. Ein Gerät ist aus dem Stand-by-Modus sehr schnell eingeschaltet und wieder im aktiven Modus.

Von Computern ist den meisten das langsame und recht lange dauernde Hochfahren bekannt, das lästig sein kann, wenn Desktop oder Laptop schnell gebraucht werden. Um gleichzeitig die Geräte nicht vollständig mit sehr hohem Stromverbrauch laufen zu lassen, bietet der Stand-By-Modus einerseits den Komfort der schnellen Verfügbarkeit und senkt gleichzeitig gegenüber dem Vollbetrieb den Energieverbrauch.

Der Stand-by-Modus kostet Energie und Geld
Der Stand-by-Modus kostet Energie und Geld

Wie erkennt man, dass ein Gerät im Stand-by-Modus läuft?

Selbst wenn man ein Gerät – vermeintlich – ausschaltet, bleiben eben sehr viele Geräte im Stand-by-Modus eingeschaltet. Am einfachsten ist das daran zu erkennen, dass irgendwo noch ein rotes Licht oder eine Uhrzeit oder Bedienleiste leuchtet. Bei Laptop oder PC sind manchmal Betriebsgeräusche zu hören, z.B. vom laufenden Ventilator zur Kühlung.

Wären die Geräte vollständig vom Stromnetz getrennt, könnte nichts mehr leuchten.

Wieviel verbrauchen die Geräte im Stand-by?

EU-Ökodesign-Vorgaben begrenzen den Stromverbrauch im Stand-by-Modus schon seit Jahren: Die erste Stand-by-Verordnung stammt von 2008, erste Leistungsgrenzen galten ab 2010 und wurden 2013 verschärft. Seit dem 9. Mai 2025 gilt mit der Verordnung (EU) 2023/826 eine nochmals verschärfte Ökodesign-Verordnung. So hoch darf der Verbrauch seither maximal sein:

  • bei allen Geräten ohne Anzeige in Displays maximal 0,5 Watt
  • bei Geräten mit Status- oder Informationsanzeige im Display maximal 0,8 Watt – nur für Haushalts-Wäschetrockner gilt 1 Watt
  • bei Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, je nach Art des Gerätes maximal 2 bis 8 Watt

Bis zum Jahr 2030 sollen laut EU damit jährlich rund 32,5 TWh an Strom eingespart werden, was gleichzeitig eine Einsparung von 4,6 Megatonnen CO2 bedeutet.

Vernetzte Geräte: Stand-by ist nicht gleich Stand-by

Eine wachsende Rolle spielt der sogenannte vernetzte Bereitschaftsbetrieb: Smart-Speaker, Streaming-Boxen, WLAN-Steckdosen oder Saugroboter halten dauerhaft ihre Internetverbindung und dürfen dafür je nach Gerät mehr Strom ziehen als klassische Stand-by-Geräte. In Summe macht das viel aus: Durch konsequentes Abschalten lassen sich laut co2online durchschnittlich rund 165 Euro im Jahr sparen. Es lohnt sich also, bewusst zu entscheiden, welche Geräte wirklich dauerhaft vernetzt sein müssen – und alle übrigen konsequent vom Netz zu trennen.

Was Stand-by und Leerlauf einen Haushalt kosten

rund 165 Eurosparen Haushalte im Durchschnitt pro Jahr, wenn elektrische Geräte richtig ausgeschaltet statt nur in den Ruhemodus versetzt werden
Quelle: co2online

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So kann man den Stand-by Modus umgehen

Es gibt durchaus Möglichkeiten, den Stand-by Modus zu vermeiden und Energie und Geld einzusparen.

Um Fernseher, Hifi-Anlage, Spielekonsolen oder auch Drucker vom Strom zu trennen und dafür zu sorgen, dass wirklich kein Strom verbraucht wird, bieten sich Steckerleisten mit Ein-Aus-Schalter an. Diese Steckerleisten trennen über den Schalter die Geräte vom Stromnetz.

Auch Zeitschaltuhren oder Steckdosen mit Timer können so programmiert werden, dass sie zu bestimmten Zeiten die eingesteckten Geräte komplett vom Stromnetz trennen.

Noch einfacher lässt sich der Stand-by Modus vermeiden mit Steckdosen, die mit einer Fernbedienung oder über Sprachbefehl ein- und ausgeschaltet werden können.

Man kann natürlich auch jederzeit den Stromstecker der Geräte aus der Steckdose ziehen, verglichen mit den anderen Möglichkeiten ist das jedoch mit mehr Aufwand verbunden und auf Dauer unbequem.

Vier Wege aus dem Stand-by

Alle vier Wege senken den Stand-by-Verbrauch der angeschlossenen Geräte – bei Funk- oder Smart-Steckdosen bleibt ein kleiner Eigenverbrauch.

Steckerleiste mit SchalterStandardlösung

Mehrere Geräte hängen an einer Leiste und werden mit einem Klick gemeinsam getrennt.

Günstig und ohne Installation
Trennt viele Geräte auf einmal
Ans Ausschalten muss man denken

Geeignet fürTV-Ecke und Schreibtisch

ZeitschaltuhrAutomatisch

Steckdosen-Timer trennen Geräte automatisch zu festen Zeiten vom Netz.

Schaltet zuverlässig automatisch
Feste Nutzungszeiten nötig

Geeignet fürRouter über Nacht, Deko-Beleuchtung

Funk- oder SprachsteckdoseKomfort

Schaltbare Steckdosen lassen sich per Fernbedienung, App oder Sprachbefehl bedienen.

Bequem auch für schwer erreichbare Steckdosen
Verbraucht selbst etwas Strom für den Empfang

Geeignet fürSteckdosen hinter Möbeln, Smart-Home-Haushalte

Stecker ziehenOhne Kosten

Die einfachste Lösung ohne jede Anschaffung: das Gerät komplett ausstecken.

Kostet nichts, Verbrauch null
Bei täglich genutzten Geräten unpraktisch

Geeignet fürSelten genutzte Geräte, Urlaub und längere Abwesenheit

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Strom sparen mit Steckerleiste mit Ein-/Aus-Schalter © ADM Photo, stock.adobe.com
Strom sparen mit Steckerleiste mit Ein-/Aus-Schalter © ADM Photo, stock.adobe.com

Was kostet der Stand-by Modus konkret? Nutzen Sie den neuen Rechner für Stand-by-Kosten

Mit unserem Rechner können Sie leicht für jedes Ihrer Geräte die entstehenden Kosten durch den Stand-by Modus erfahren und damit auch das Einsparpotenzial erkennen, das durch Ausschalten des Stand-by-Modus entsteht.

Einfach in wenigen Schritten zum Ergebnis:

  1. Dazu wählen Sie zunächst den entsprechenden Geräte-Typ aus.
  2. Danach noch anklicken, wie alt das Gerät ist (Geräte nach 2013 haben einen geringen Strombedarf im Stand-by Modus)
  3. Schließlich noch ein paar Informationen zur Nutzungsdauer des Gerätes angeben und
  4. Ihren aktuellen Strompreis pro kWh eintragen (findet sich auf der Rechnung Ihres Energieversorgers)

Anschließend erhalten Sie übersichtlich aufgezeigt, wieviel Strom tatsächlich das Gerät im Stand-by Modus verbraucht und wieviel Stromkosten für den Stand-by Modus anfallen.

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