Viele greifen inzwischen zum Airfryer, wenn es schnell gehen soll: Pommes, Gemüse oder Aufbackbrötchen sind in wenigen Minuten fertig. Der klassische Backofen wirkt dagegen oft wie ein „Energieriese“. Doch ist der Unterschied im Alltag wirklich so groß?

Die Antwort hängt stark davon ab, wie oft und wofür Sie die Geräte nutzen. Der Rechner zeigt Ihnen auf Basis Ihres persönlichen Kochverhaltens, welches Gerät langfristig günstiger ist – sowohl beim Stromverbrauch als auch bei den Kosten und CO₂-Emissionen.
Vergleichsrechner: Airfryer vs. Backofen
Geben Sie einfach Ihre typischen Nutzungsdaten ein und Sie erhalten sofort eine Einschätzung, wie sich beide Geräte im Jahresvergleich schlagen.
So nutzt der Rechner Ihre Angaben
Damit die Berechnung realistisch ist, berücksichtigt der Rechner mehrere Faktoren:
- Ihre typische Nutzungshäufigkeit (pro Tag, Woche oder Monat)
- Die durchschnittliche Laufzeit eines Garvorgangs
- Die gewählte Backofen-Funktion (z. B. Heißluft oder Ober-/Unterhitze)
- Ihr aktueller Strompreis
Auf Basis dieser Daten wird der jährliche Energiebedarf berechnet und direkt dem geschätzten Verbrauch eines Airfryers gegenübergestellt. Das Ergebnis zeigt nicht nur die Kosten, sondern auch, wie viel Strom und CO₂ sich einsparen lassen.

Warum der Vergleich nicht so eindeutig ist
Auf den ersten Blick wirkt der Airfryer oft klar im Vorteil: kleiner Garraum, kurze Aufheizzeit und schnelle Zubereitung. Doch bei größeren Mengen oder mehreren Gerichten gleichzeitig kann der Backofen seine Stärken ausspielen und der Energieverbrauch pro Portion sinkt, während der Airfryer an seine Kapazitätsgrenzen stößt.
Typische Nutzung im Alltag
Kurze Einblicke in die Praxis helfen zu verstehen, wie sich die Geräte im Alltag unterscheiden:
- Kleine Portionen: Der Airfryer spart hier Energie, da Vorheizen entfällt und die Garraumtemperaturen geringer sind.
- Große Mengen oder mehrere Gerichte: Der Backofen nutzt seine Kapazität besser und arbeitet pro Portion effizienter.
- Häufiger Einsatz: Selbst kleine Unterschiede summieren sich über das Jahr zu spürbaren Kosten, besonders bei steigenden Strompreisen.
Wann sich ein Airfryer besonders lohnt:
Ein Airfryer ist vor allem dann sinnvoll, wenn folgende Punkte auf Sie zutreffen:
- häufig kleine Portionen zubereiten
- Wert auf kurze Zubereitungszeiten legen
- den Backofen bisher oft nur für einzelne Gerichte nutzen
In diesen Fällen kann sich die Anschaffung durch geringere Stromkosten relativ schnell bezahlt machen.
Wann der Backofen die bessere Wahl bleibt:
Der klassische Backofen spielt seine Stärken aus, wenn:
- Sie regelmäßig größere Mengen kochen oder backen
- Sie mehrere Gerichte gleichzeitig zubereiten
- lange Garzeiten ohnehin notwendig sind
Dann sinkt der Energieverbrauch pro Portion, und der vermeintliche Nachteil relativiert sich.

Fazit
Airfryer und Backofen haben jeweils ihre Stärken – entscheidend ist, wie Sie die Geräte im Alltag nutzen. Der Rechner bietet Ihnen eine individuelle Entscheidungshilfe und zeigt, welches Gerät für Ihre Nutzung langfristig günstiger ist – sowohl bei den Stromkosten als auch beim CO₂-Ausstoß.
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