Heizungsregelung modernisieren

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Regelung modernisieren

Intelligentes HeizungsthermostatKennen Sie das Thema „Regelung modernisieren“? Bei den meisten ist dies anscheinend kein Thema. Vorher wird der Kessel erneuert, eine Solaranlage nachgerüstet oder angeblich andere sinnvollere Dinge modernisiert. Wozu denn auch, solange sie funktioniert, die Regelung.

Eine Regelung führt ein Stellsignal aus, das sie sich in Abhängigkeit anderer messbarer Größen immer wieder errechnet. Dabei kommt es in einer Heizungsregelung zu sehr vielen Rechenvorgängen, die elektronisch oder feinmechanisch erfolgen.

In der Regel unterschätzt man den Einfluss einer Regelung auf den Verbrauch, ebenso wie die historische Entwicklung dieser „Heizungskomponente“. Was soll schon eine modernere Regelung zusätzlich können? Jedenfalls gewinnt man gerne diesen Eindruck immer in der aktuellen Betrachtung.

Der Blick in die historische Entwicklung lohnt sich

Anfänglich wurden lediglich Kesseltemperaturen konstant gehalten, nötigenfalls über einen so genannten Sicherheitstemperaturbegrenzer die Wärmeerzeugung sogar abgestellt. Später kamen in der Heizungsregelung weitere Erfassungen hinzu, die dann in einer Folge, die Fachleute sprechen von einer Kaskade, auf die Raumtemperatur eingewirkt haben. So sind seit Jahrzehnten Regelungen auf dem Markt, die Kesseltemperatur, die Vorlauftemperatur, beide zusammen in Abhängigkeit der Außentemperatur regeln. Bei Bedarf von Brauchwasser wird die Kesseltemperatur angehoben und der Heizkreis unterbrochen, damit schnell genug wieder Warmwasser zur Verfügung steht.

Nicht vergessen darf man die Raumtemperaturregelung. Sie erfolgte ursprünglich im Wohnungsbau fast ausschließlich klassisch mittels Heizkörperthermostatventile. Die Modernisierung dieser Ventile wurde schnell zur Pflicht. Denn diese Ventile haben ein hervorragendes Verhältnis zwischen Investition und Ertrag. Es ist auch mittlerweile Standard, dass eine Außentemperatur die Heizwasservorlauftemperatur regelt mittels einer Kurve, die sich in der Steilheit, aber auch „parallel“ verschieben lässt. So kann sehr individuell auf alle Belange eingegangen werden. Alle Entwicklungen haben immer Einsparpotentiale zu Tage gefördert, die immer noch sehr bedeutend sind. Wenn also diese Potentiale ausgeschöpft sind. Was kann man heute noch zusätzliches erwarten?

Weitere Informationen zu Heizkörperthermostate haben wir in einem eigenen Beitrag veröffentlicht.
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Eine moderne Heizungsregelung spart Energie

Bei diesen heute im Minimalstandard vorzufindenden Möglichkeiten gibt es weitere Potentiale aus der jüngeren Vergangenheit, die ebenfalls sich etabliert haben. Diese Entwicklung fördert weitere Einsparmöglichkeiten, die eine Modernisierung einer Heizungsregelung mit sich bringt. Üblich sind derzeit

  • Verknüpfung mehrerer Wärmeerzeuger mit dem Vorzug z.B. für eine Solaranlage als Wärmequelle
  • Individuell programmierbare Wochentage mit Einstellmöglichkeiten für mehrere Heizkreise
  • Eine automatische Anpassung der Heizkurve durch „Selbstlernen“ des Reglers
  • Eine Urlaubs-, Party- und oder Warmwasser„Taste“, die eine Regelung schnell auf einen anderen Modus bringt.
  • Optische Anzeigen für gemessene Raum- und Wassertemperaturen

Darüber hinaus ist bei einigen Herstellern üblich

  • Schnittstellen zur Diagnosewerkzeugen
  • Anzeige historischer Verläufe
  • Verknüpfungen zu Serviceportalen, Servicetechnikern
  • Verknüpfungen mit der Wettervorhersage
  • und vieles mehr.

Das einfache „ich will es mal warm haben“ kann damit aber auch so manchen Nutzer überfordern, wie eine Mikrowelle mit 36 Programmen und 120 Seiten Bedienungsanleitung.

Zukünftig sollen Verbrauchsspitzen den Nutzern signalisieren, ob eine aktuelle Verbrauchsspitze vorliegt. Im Gespräch sind auch Standardisierungen für die Zukunft, die Nutzerverhalten wie offene Türen und Fenster gleich miterfassen und „logisch“ eingreifen.

Um auf der einen Seite möglichst effizienten Komfort zu haben und auf der anderen Seite nicht in der Wirren der Technik stecken zu bleiben, empfiehlt sich hier der Weg zum Fachmann. Der Heizungsmeister oder der Fachingenieur für Versorgungstechnik können hier unabhängig beraten. Und wer es geschickt verpackt, kann Beratung und Modernisierung sich fördern lassen.

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