Heizungskomponenten

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Heizkomponenten verstehen und modernisieren

Heizungsanlage
Heizungskomponenten © Yury Maryunin, fotolia.com

1.Passive Heizkomponenten

Allen passiven Heizungskomponenten gemeinsam ist, dass sie eine einmalige Investition auslösen und meist über eine lange Dauer für entsprechend sparsamen Betrieb sorgen können. Zu diesen Komponenten zählen die Isolierung der Anlagenbauteile, Speicher und Rohrleitungen. Aber auch die komplette Umhüllungsfläche des Gebäudes ist zu betrachten – Stichwort Wärmedämmung. (Süd-) Fenster sind im Jahresverlauf sonnenlichtabhängige Heizungen.

Die Isolierung der Heizungsanlage mit allen Komponenten – bis auf die Wärmeübertragungsflächen – müssen sehr gut gedämmt sein. Warum dies meist nicht der Fall ist, hängt sicherlich am günstigen Preis für Energie. Aber stellen Sie sich einen Kühlschrank mit lauter kleinen Löchern vor: Sie würden ihn nie kaufen. Meist niedrig investiv und mit etwas Geschick, lassen sich auch ohne Handwerker die letzten ungedämmten Lücken daher einfach schließen.

Der geeignete Heizwasserspeicher ist auch ein passives Bauteil, das wesentlich zur Effizienz beiträgt. Die Auslegung ist komplex und daher nur durch den Fachmann durchzuführen. Ein zu großer Speicher verliert sehr viel Energie und ein zu kleiner sorgt für eine zu häufige Taktung oder ist womöglich ungeeignet einen eventuellen solaren Ertrag zu speichern.

Eine weitere passive Einheit ist der Wärmeübertrager, zum Beispiel der Heizkörper: Er unterliegt selbst Modeerscheinungen. Insbesondere Badheizkörper werden häufig im interessanten Design angeboten.

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2. Aktive Heizkomponenten

Aktiven Bauteilen gemeinsam ist, dass sie unter höherem Verschleiß leiden aufgrund unterschiedlicher Beanspruchung. Hierzu zählen Wärmeerzeuger, Pumpen, Armaturen, zentrale Ventile und Thermostatventile usw.. Alle diese Komponenten beeinflussen den Verbrauch enorm. Eine gut ausgewählte Investition zahlt sich in der Regel am schnellsten aus. Ein Hauptaugenmerk bei einer Modernisierung einer Heizungsanlage ist daher den aktiven Komponenten geschuldet.

Bei einer Sanierung steht häufig der Wärmeerzeuger im Mittelpunkt. Hier steht nicht nur der funktionsgleiche modernere Ersatz zur Auswahl, auch die verwendete Energielieferant oder der Stoff stehen zur Auswahl. Ob Holz, Gas, Kohle, Heizöl, Sonne, Geo- oder Atmosphärenthermie oder möglicherweise eine Kraft-Wärme-Kopplung – die Auswahl ist groß.

Nachfolgende Tabelle bietet einen unvollständigen Überblick über Aspekte, die bedacht werden können:

Aktives Bauteil Investition Auswirkung Voraussetzung
Wärmeerzeuger Hoch Ein Ersatz kann den Energieverbrauch um bis zu 30% senken Kessel ist relativ alt (ca. <25 Jahre)
Pumpe Mittel Die Rentabilität kann bei wenigen Monaten liegen Bisherige Pumpe ist nicht magnetfeldgelagert
Ventile / Thermostatventile Niedrig Höchste Rentabilität Bisherige Ventile sind sehr alt oder sogar nicht in Form von Thermostatventilen vorhanden

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