Handwerkerangebote Stolpersteine

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Handwerkerangebote und ihre Stolpersteine

Handwerker Stolperfallen
Handwerker © Kzenon, fotolia.com

Ist der Kostenvoranschlag akzeptiert bzw. ein verbindliches Angebot angenommen, steht dem ordentlichen Ausführen der vereinbarten Leistungen von Seiten des Heizungsmonteurs eigentlich nichts mehr Wege. Doch was passiert, wenn folgende Probleme auftreten?

  • Der Termin für die Fertigstellung der Arbeiten kann nicht eingehalten werden.
  • Die Leistungen sind unvollständig oder mangelhaft.
  • Die benötigten Materialien und Arbeitsstunden sind teurer als vereinbart.
  • Das vereinbarte Material ist nicht verfügbar und muss entsprechend ersetzt werden.

Für den Kunden selbst ist es schwer zu ermitteln, welche Mehrkosten vertretbar sind und wann längere Wartezeiten bis zur Fertigstellung der Heizungsanlage in Kauf genommen werden müssen, oder auch nicht. Schließlich muss er sich blindlings auf die Vereinbarungen im Vertrag verlassen können. Je detaillierter dieser verfasst wurde, um so besser können Kunden jeden Arbeitsschritt nachvollziehen. Bei erheblichen Zweifeln an der Richtigkeit der durchgeführten Arbeiten oder der optimalen Wahl der verwendeten Materialien genügt es meist nicht, die Zweifel bei der Heizungsfirma anzumelden. Derartige Streitigkeiten führen mitunter zu Wortgefechten und schriftlichen Streitigkeiten, aber selten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für beide Seiten.

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Expertenrat ist gefragt

Deshalb raten die Verbraucherschutzzentralen im Streitfall den Rat eines Experten hinzu zu ziehen, um das Problem zu klären. Das können ausgewiesene Fachleute von der Verbraucherschutzzentrale selbst oder einer Handwerkskammer sein oder auch ein externer Gutachter. Gerade Handwerkskammern sind bemüht, eine Schlichtung zwischen beiden Parteien herbeizuführen. Ein schriftliches Mängelgutachten in Händen kann zudem die eigene Position des Kunden stärken. Dort aufgeführt sollen nicht nur die Mängel sein, sondern auch eine Auflistung der noch zu erledigen bzw. ausbesserungswürdigen Arbeiten. Sind diese erledigt, überprüft der Gutachter in der Regel noch einmal die ausgeführten Installationen.

Mangelhafte Arbeiten nicht bezahlen

Bezahlt werden sollte in der Regel auch nur das, was an Leistung wirklich erbracht wurde. Für fehlerhafte Arbeiten kann das Geld solange einbehalten werden, bis von Seiten der Fachfirma entsprechend nachgebessert wurde. Oft dient das Einbehalten von Teilen der Auftragssumme schon allein als gute Motivation für die Handwerker, wieder zu kommen und den Kunden zufrieden zu stellen. Experten warnen allerdings davor, die komplette Summe erst dann zu bezahlen, wenn wirklich alles fertig ist und die Abnahme zur vollsten Zufriedenheit war. Das ist rechtlich nicht erlaubt und kann in einem gerichtlichen Mahnverfahren enden.

Kleinere Mängel können Firmen im Zuge der Gewährleistungspflicht nachbessern. Dafür haben sie zwei bis drei Chancen. Die genaue Anzahl der Nachbesserungsmöglichkeiten ist gesetzlich nicht festgelegt. Das Geld für größere Mängel kann solange einbehalten werden, bis diese behoben sind. Anschaffungen wie Heizungsanlagen oder bestimmte Maschinen zur Installation müssen in jedem Fall vom Kunden gezahlt werden und zwar selbst dann, wenn spezielle Maschinen im Vorfeld nicht explizit besprochen wurden, aber für die Installation später notwendig werden.

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