Handwerkerangebote prüfen

Teilen:

Die Verbraucherzentralen raten Kunden die Angebote von Handwerken für den Bereich Heiztechnik genau zu überprüfen. Gerade die warme Jahreszeit ist ideal, um die alten Heizungen zu warten oder neue Heizungen einzubauen, denn noch muss niemand frieren. Als Vorbereitung auf den Winter ist es zunächst wichtig, sich ausführlich beraten zu lassen und Angebote einzuholen.

Heizkostenverteiler ablesen © Kzenon, fotolia.com
Handwerker Angebote genau prüfen © Kzenon, fotolia.com

Dafür kann es sinnvoll sein, nicht gleich der erst besten Heizungsfirma den Zuschlag zu geben, sondern erst die Angebote zu vergleichen. Dabei kann folgende Checkliste zu Handwerkerangeboten hilfreich sein:

  • mehrere Kostenvoranschläge einholen zum besseren Vergleich (im Schnitt sind drei ratsam)
  • Kostenvoranschlag absichern lassen, so entstehen später keine Fehlkalkulationen beim Endpreis
  • Überprüfung aller Materialkosten und aufgeführten Leistungen
  • Angabe über Fahrtkosten und Stundenlohn prüfen, dabei sollten Stundensätze separat aufgeführt werden
  • lange Kostenvoranschläge sollten Kunden nicht schrecken, viele Details sind Zeichen von genauer Kalkulation und deshalb hilfreich
  • auf Gültigkeit des Kostenvoranschlags achten in der Regel sind diese drei Monate lang gültig
Tipp: Finden Sie Heizungs-Experten in Ihrer Region mit unserer Fachbetriebssuche. Fragen Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von Fachbetrieben an.

Ohne Kostenvoranschlag, keine verbindliche Leistung

Der Kostenvoranschlag eines Heizungsbauers sollte verbindlich sein und alle tatsächlichen Leistungen enthalten, die auszuführen sind. Ausgehend von der Annahme, dass jeder Kunde auf dem Gebiet der Heizungstechnik ein Laie ist kann er durch den Kostenvoranschlag sicherstellen, dass er am Ende auch nur die schriftlich vereinbarten Leistungen bezahlt. Deswegen vorab den Kostenvoranschlag noch einmal gegen lesen um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Leistungen inkludiert sind und keine zusätzlichen Posten, die nicht abgesprochen wurden, dazu gekommen sind. Dabei weist die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen allerdings darauf hin, dass jedes Unternehmen die vorher vereinbarten Kosten um 15 bis höchstens 20 Prozent der Rechnungssumme überschreiten darf. Mehr aber auch nicht. Im Zweifelsfalle können sich Kunden bei der Verbraucherzentrale ihres Bundeslandes oder bei der Handwerkskammer erkundigen und ihren individuellen Fall prüfen lassen.

Manche Heizungsfirmen geben nur Kostenvoranschläge heraus, wenn diese vom Kunden bezahlt werden. Das ist nicht unseriös oder verwerflich, sofern dies vorher abgesprochen wurde. Spätere Forderungen sind hingegen unseriös und sollten kritisch hinterfragt und geprüft werden, ehe man als Kunde die Mehrkosten für den Kostenvoranschlag ohne Einwände begleicht.

Ein Kostenvoranschlag ist längst kein Angebot

Es gibt grundsätzliche Unterschiede zwischen einem Angebot und einem Kostenvoranschlag. Aus der Sicht der Verbraucher sind Angebote besser, denn diese sind ausdrücklich verbindlich. Kostenvoranschläge müssen nicht zwingend verbindlich sein, jedoch lohnen sie sich nur dann, wenn die Firmen ihre Verbindlichkeit garantieren. Für den besseren Überblick hier die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

Unterschiede zwischen Kostenvoranschlag und Angebot

bis zu 30% sparen

Heizung Fachbetriebe
Kauf / Einbau / Reparatur

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Email-Adresse wird nur für den Newsletterversand verwendet Datenschutzerklärung

Artikel teilen: