Energieberater finden

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Heiznebenkosten
Energieberatung © Doc Rabe, fotolia.com

Fachkundiger Rat beim Thema Energiesparen und energetisch Sanieren sind nicht immer einfach und kostenlos zu erhalten. Dieser Artikel zeigt mehrere Möglichkeiten für verschiedene Zielgruppen auf.

Energiespar-Hilfe für Mieter

Für Mieter bietet sich zunächst die örtliche Verbraucherzentrale an. Hier gibt es allgemeine Ratschläge zur Energieeinsparung in der Wohnung für kleines Geld. Diese Einrichtungen werden dafür mit staatlichen Fördergeldern unterstützt. Auch können mit den Beratern Vor-Ort-Termine vereinbart werden. Dabei sollte eine genaue Bestandsaufnahme der vorhandenen und ständig im Betrieb befindlichen elektrischen Geräte stattfinden. Der viel erwähnte Stand-by-Betrieb Fernseher und PC und die vorbildliche Verwendung abschaltbarer Steckleisten ist nur ein kleiner Teil der kompetenten Einsparberatung. In der Heizungstechnik müssen Thermostate und Regelungstechnik geprüft werden. Auch bei der Warmwasserbereitung kann es Einsparmöglichkeiten geben. Nicht zuletzt ist auch das eigene Nutzerverhalten von großer Bedeutung.

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Energiespar-Hilfe für Hausbesitzer

Eigentümer von Ein-und Mehrfamilienhäusern werden den größten Erfolg mit einer Vor-Ort-Beratung nach den BafA-Richtlinien (Budesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) erzielen.

Dazu kommt ein freier Energieberater ins Haus, um alle Bestandteile der Gebäudehülle und der Anlagentechnik aufzunehmen. Hilfreich ist es, wenn zur Erstbesichtigung schon Unterlagen zum Gebäude bereitgestellt werden können. Der Energieberater freut sich über Pläne uund Zeichnungen sowie Listen der verbauten Materialien, Angaben über bereits getätigte Sanierungen und Energiekostenabrechnungen. Daraus kann der Fachmann mit Hilfe entsprechender Software einen detaillierten Bericht über den Istzustand des Gebäudes herleiten und die energetische Bewertung auch mit einem Energieausweis darlegen.

Nach den Vorgaben des BafA müssen dann Maßnahmeempfehlungen ausgesprochen werden, die langfristig das Ziel der kompletten energetischen Sanierung des Hauses zur Folge haben. Dabei muß immer die Wirtschaftlichkeit der Sanierungen oder auch Teilsanierungen im Vordergrund stehen.

Diese Vor-Ort-Beratung kostet im Schnitt 800€ und kann mit 400,00€ vom BafA unter den in der Richtlinie vorgegebenen Voraussetzungen gefördert werden. Den Antrag dazu stellt der Energieberater. Auch unterstützende Maßnahmen wie Thermografie und Stromsparberatung können gefördert werden.

Idealerweise erhalten Sie vor dem letzten Termin mit Ihrem Berater den Bericht zum energetischen Zustand Ihres Hauses und zu den Verbesserungsmöglichkeiten, die auch förderfähig im Sinne des BafA oder der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sind. Fragen, auch zur Förderung, können dann umfassend erläutert werden.

Tipp: Mit unsererem Suchformular finden Sie Energieberater in Ihrer Region

Energieberater suchen und finden

Mehrfach hat es in der Vergangenheit negative Berichte über die Tätigkeit von Energieberatern gegeben. Das ist dem Umstand geschuldet, daß der Begriff „Energieberater“ keine geschützte Bezeichnung ist. Verschiedene Bemühungen seitens der dena (deutsche Energieagentur) und verschiedener Verbände haben jedoch dazu geführt, daß es nun Differenzierungsmöglichkeiten für den Kunden gibt.

So werden beispielsweise in der Datenbank der dena www.energie-effizienz-experten.de nur Berater geführt, die eine entsprechende Ausbildung haben und unabhängig arbeiten.

Das bedeutet, daß zum Beispiel Mitarbeiter eines Dämmmaterialherstellers oder Heizkesselanbieters nicht gelistet sind. Auch regelmäßige Fortbildungen müssen für den Eintrag in dieser Liste nachgewiesen werden. Weitere Expertenlisten gibt es bei der KfW.

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