Pellet-Heizung liegen im Trend

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Holzpellets
Holzpellets © Zihe, fotolia.com

Lange Zeit war Holz als Brennstoff überaus attraktiv. Kein Wunder, denn es gab schlichtweg keine Alternativen. Als Kohle, Öl und Gas entdeckt wurden und als Brennstoff zum Einsatz kam, war es allerdings mit dem Klassiker Holz als Brennstoff schnell vorbei. Er geriet in Vergessenheit, nicht zuletzt aus Bequemlichkeit. Schließlich musste nun kein Ofen mehr beschickt, sondern nur das Thermostat bedient werden, damit es in den vier Wänden heimelig warm wurde.

Alternative Energien liegen im Trend

Mittlerweile wiederfährt dem Heizen mit Holz eine echte Renaissance, denn die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen liegt voll im (Umwelt-) Trend. Mit modernen Holzheizungen wird dabei nicht nur das Umweltbewusstsein angesprochen, sondern auch der Bequemlichkeit kein Abbruch getan. Im Handling und in der Schonung der Umwelt haben dabei insbesondere Holzheizungen die mit Holzpellets beschickt werden die Nase vorn. Sie verfügen über eine beinahe neutrale Klimabilanz und warten auch noch mit einem Kilowattpreis auf, der sich mit Öl und Gas messen kann.

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Pelletheizung einfach bequem

Dabei verfügen fast alle modernen Pelletkessel über die notwendige Technik, damit es der Bediener so einfach wie möglich hat. Die Holzpellets werden bei Bedarf automatisch vom Pellet-Lager zum Kessel transportiert, lediglich der Brennstoffeinkauf obliegt dann noch dem Bediener. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist der anfänglich hohe Investitionsbedarf für die alternative Heiztechnik. Doch nur auf den ersten Blick sind die Kosten hoch, denn der zweite Blick zeigt schnell, dass sich die Investition in eine Pellet-Heizung trotz hoher Anschaffungskosten dennoch lohnt.

Kostenentwicklung für Brennstoffe

Pünktlich zur Heizsaison ziehen die Preise für Brennstoffe, wie jedes Jahr, an. Das gilt aber nicht nur für die Gas- und Ölpreise, sondern ist auch bei Holzpellets gang und gebe. Allerdings lassen sich die Preissteigerungen im Holzpelletbereich deutlich besser einschätzen und vorhersehen. Der stetige Aufwärtstrend der Öl- und Gaspreise ist zum unkalkulierbaren Unterfangen geworden. In diesem Jahr sind Preissteigerungen von bis zu 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Wie hoch die Preise im kommenden Jahr klettern, kann nur vermutet werden, denn der Markt ist großen Schwankungen unterlegen und steigt keineswegs linear an.

Bei Holzpellets fallen die Schwankungen der Preisdifferenzen deutlich geringer aus. Während die Pelletpreise 2003 im Jahresdurchschnitt noch bei 179 Euro (inkl. MWSt.) je Tonne lagen, war die Tonne im Jahr 2011 für Durchschnittlich 233 Euro inklusive Steuer zu haben. Kein Vergleich zu den Heizölpreisen, die von 2001 bis 2011 um gut 130 Prozent gestiegen sind. Auch die Gaspreisen haben sich innerhalb von 10 Jahren um 40 Prozent nach oben geschraubt. Kosteten im Jahr 2001 15.000 kWh Erdgas noch 772,56 Euro, so zahlten Kunden im Jahr 2011 für dieselbe Menge 1078,14 Euro.

Holzpellet Preise
Preisentwicklung Holzpellets im Vergleich, © Bild: Deutsches Pelletinstitut GmbH

Fazit

Die Anschaffung einer Pelletheizung ist mit hohen Kosten verbunden, die zum Teil durch staatliche Förderungen kompensiert werden können. Die Umweltfreundlichkeit und die geringen, stabilen Brennstoffkosten machen die Anschaffungskosten ebenfalls schnell wieder wett. Zwar können auch bei den Pelletpreisen mitunter Schwankungen im Jahresverlauf beobachtet werden, die Preise sind – im Gegensatz zu Öl und Gas – allerdings seit dem Jahr 2010 relativ stabil geblieben, was von Experten auch für die Zukunft prognostiziert wird. Derzeit kostet die Tonne Holzpellets im bundesweiten Durchschnitt rund 242 Euro.

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