Intelligente Wärmepumpe zur Stromeinspeisung

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Wärmepumpe
Wärmepumpe © Moritz, fotolia.com

Seit der letzten Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetz wird das „selber verbrauchen statt einspeisen“ immer attraktiver. Die Kostenvorteile der regenerativen Energieversorgung dabei bestmöglich auszunutzen steht, neben dem Umweltschutzgedanken, an oberster Stelle. Doch nicht nur der Eigenverbrauch, auch die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz muss dabei gegeneinander abgewogen werden, damit überschüssiger Strom nicht einfach „unnütz“ verbraucht wird.

Prädestiniert für diese Herkulesaufgabe scheint dabei die Wärmepumpe zu sein, denn sie kann Leistungsspitzen bei Wind- und Sonnenstrom gezielt abfangen, da sie elektrische Energie in Wärme, bzw. Kälte umwandelt und so in der Lage ist, den Stromüberschuss zu speichert. Die Entscheidung, ob der dezentral erzeugte Storm gespeichert oder eingespeist wird, trifft sodann ein spezielles Regelsystem der Wärmepumpe.

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Die Regeltechnik arbeitet zwar selbstoptimierend, erlaubt aber ebenso das Eingreifen des Nutzers zur Optimierung. Wird dem System das selbstständige Arbeiten überlassen, so trifft es seine Entscheidungen nicht etwa aus dem Bauch heraus, sondern mit Hilfe von exakten Wetterprognosen für die nächsten 24 Stunden und vom Energieversorger zur Verfügung gestellten Lastprofilprognosen.

Ein System, das nicht nur den Endverbraucher erfreuen dürfte, sondern längst das Interesse der Energieversorger geweckt hat, um das Netzlastmanagement auf der Ebene des Verbrauchers effizienter zu machen. Die erste Pilotanlage sammelt bereits ihre Erfahrungen mit der „künstlichen Intelligenz“, deren Berechnungsmodelle gleichzeitig im Feldtest optimiert werden. Nicht weniger interessant wird das Marktpotenzial der Wärmepumpen in Deutschland eingeschätzt, das von Experten als stark ausbaufähig eingestuft wird. Ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre zeigt dabei, dass sich der Bestand seither mehr als verdoppelt hat und selbst vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass der derzeitige Wärmepumpenbestand von rund 500.000 Stück bis zum Jahr 2020 auf 1,2 Millionen Wärmepumpen angestiegen ist.

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