Holzheizung FAQ

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Häufige Fragen zur Holzheizung

Häufige Fragen und Antworten © Zerbor, stock.adobe.com
Häufige Fragen und Antworten © Zerbor, stock.adobe.com

Wir haben häufige Fragen zur Holzheizung zusammengefasst.

Sind Holzheizungen sicher?

Ja, Holzheizungen sind genauso sicher wie herkömmliche Öl- oder Gasheizungen. Werden die brandschutzrechtlichen Bestimmungen für die Brennstoffbevorratung eingehalten, ist mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko bei Holzheizungen nicht zu rechnen. Die Brenner für Holzheizungen selbst sind darüber hinaus mit einem Mindestmaß an Brandschutzsicherungen ausgestattet, sodass weder mit einer Übertragung der Flammen auf die Zuführungsvorrichtung der Brennstoffe, noch mit einem Entweichen gesundheitsschädlicher oder brandgefährlicher Gase in den Heizungsraum gerechnet werden muss. Auch bei Abwesenheit ist somit ein gefahrloser Betrieb der Holzheizung gewährleistet.

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Wie hoch ist der Holzbedarf bei einer Holzheizung pro Jahr?

Je nach Art der Holzheizung ist der Einsatz unterschiedlicher Brennstoffe möglich. Die Heizwerte richten sich nach dem Verarbeitungsgrad und dem Feuchtigkeitsgehalt dieser Brennstoffe. Während Scheitholz je nach Holzart über einen Heizwert von 4,1 bis 4,2 kWh pro Kubikmeter verfügt, liegt der Heizwert von Hackschnitzeln bei 4,3 kWh pro Kubikmetern und Holzbriketts bringen es je nach Qualität auf bis zu 4,9 kWh pro Kubikmeter. Der durchschnittliche Brennstoffbedarf für ein Jahr liegt im gängigen Einfamilienhausbereich bei etwa 10 Raummetern Scheitholz, bzw. 2.000 Kilogramm Hackschnitzel.

Welche Holzheizungen werden gefördert?

Sämtliche Holzheizungen, die die vorgeschriebenen Mindestanforderungen erfüllen, werden von staatlicher Seite durch eine pauschale Basisförderung unterstützt, die seit dem 15. August 2012 noch attraktiver gestaltet wurde. Werden die Werte des Geäude-Energie-Gesetz zudem um mindestens 30 Prozent unterschritten, so wird zusätzlich ein Effizienzbonus ausgeschüttet.

Bei Kombination einer Holzheizung mit anderen alternativen Energiesystemen winkt außerdem noch ein Kombinationsbonus. Gefördert wird von staatlicher Seite jedoch nur dann, wenn ein bestehendes Heizsystem durch eine effiziente Holzheizung ersetzt wird.

Holzheizungen werden nur im Bestand gefördert, nicht jedoch bei Neubauten
Holzheizungen werden nur im Bestand gefördert, nicht jedoch bei Neubauten

In Neubauten werden Holzheizungen also nicht mehr gefördert, sofern zuvor noch keine andere Heizungsanlage installiert war, außer, sie sind im Rahmen der Innovationsförderung förderfähig. Das sind zum Beispiel Mehrfamilienhäuser oder auch große Nichtwohngebäude, die eine entsprechend höhere Kesselleistung aufweisen (>100 kW).

Handelt es sich um Neuinstallationen kleinerer Kessel (<100 kW), kann eventuell ein Bundesland bezogener Zuschuss beantragt oder die unterschiedlichen Förderungsmaßnahmen der KfW-Bank in Anspruch genommen werden.

In welchem Bereich liegen die Anschaffungskosten für eine Holzheizung?

Für eine Einzelraumbefeuerung sind Holzöfen, je nach gewünschter Ausführung, schon für unter 1000 Euro zu bekommen. Kamine liegen mit Preisen ab 3.000 Euro schon deutlich höher, während Holzzentralheizungen mit 4.000 bis 8.000 Euro zu Buche schlagen.

Die gewünschte Zusatzausstattung wie etwa Pufferspeicher oder nötige Brennstoff-Fördersysteme schlagen dann ebenfalls nochmals mit bis zu 1.000 Euro zu.

Die Bereitstellung eines Lagerraums für Hackschnitzel, Holzscheite oder Briketts hängen hingegen stark von den örtlichen Gegebenheiten ab und ist teilweise bereits ohnehin vorhanden, sodass hierfür keine weiteren Kosten entstehen.

Welche Holzheizungen arbeiten kostengünstiger: Scheitholzöfen oder Hackschnitzelkessel?

Eine mit Hackschnitzeln beschickte Holzzentralheizung liegt hinsichtlich der Brennstoffkosten unter denen einer Scheitholzheizung. Ein Raummeter ofenfertiges, abgelagertes Scheitholz kostet je nach Region etwa 50 bis 80 Euro und hat einen Heizöläquivalent von 200 Kubikmetern, während 1.000 Kilogramm Holzhackschnitzel mit 300 Euro Kosten einen Heizöläquivalent von 370 Litern aufweisen.

Brennholz wird oft in Schütttraummetern verkauft
Brennholz wird oft in Schütttraummetern verkauft

Müssen beim Umstieg auf ein Holzheizungssystem zunächst bauliche Maßnahmen erfolgen?

Für die Installation einer Holzzentralheizung sind keine baulichen Veränderungen nötig, vorausgesetzt, ein entsprechendes Platzangebot für Technik und Brennstoffbevorratung ist gegeben. Im Gegensatz zur Ölheizung erfordert der Vorratsraum für die Brennstoffe jedoch keine bauliche Zusammengehörigkeit zum Kessel und kann sich daher auch in Nebenräumen oder Anbauten befinden.

Bereits vorhandene Heizkörper müssen ebenfalls nicht eigens für den Einbau einer Holzzentralheizung ausgewechselt werden, sondern lassen sich von herkömmlichen Heizsystemen problemlos übernehmen.

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