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Energieträger und Brennstoffe im Vergleich

Energieträger und Brennstoffe im Vergleich: Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Wer eine Heizungsanlage plant, steht vor der Frage, für welchen Energieträger oder Brennstoff er sich sinnvollerweise entscheidet. Erdgas war jahrelang mit 48% der in Deutschland genutzten Energieträger zur Wärmegewinnung in den Haushalten ein bewährter Klassiker. Inzwischen sind erneuerbare Energieträger wie Holz, Solarenergie oder Geothermie erste Wahl und ihr Anteil an der Wärmegewinnung in Deutschland nimmt zu. Erklärtes Ziel ist ja, ab 2045 ohne fossile Energieträger auszukommen. Angesichts der weiter steigenden CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe achten Bauherren und Sanierer immer mehr auf klimaneutrale Heizungssysteme.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund drei Viertel der Wohnungen werden noch mit Öl oder Gas beheizt – doch erneuerbare Energieträger holen schnell auf.
  • Fossile Brennstoffe werden durch CO₂-Preis und Verknappung teurer; erneuerbare Optionen gelten als zukunftssicher.
  • Die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen ist seit dem 29. Juli 2026 entfallen — das Gebäudeenergiegesetz heißt seither Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).
  • Wärmepumpe, Holz/Pellets und solare Wärme gelten weiterhin als zukunftssichere Optionen; Kohle und reine Ölheizungen sind Auslaufmodelle.
Heizen mit Holz © stockphoto-graf ,stock.adobe.com
Brennstoff Holz verbrennt © stockphoto-graf ,stock.adobe.com
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Die Idee: Wenn der CO2-Preis steigt dann sinkt der CO2-Ausstoß
Die Idee: Wenn der CO2-Preis steigt, dann sinkt der CO2-Ausstoß

Die Raumwärme macht rund 70 % des Energieverbrauchs in den Haushalten aus. Erdgas und Heizöl machen in Deutschland immer noch den höchsten Anteil, auch wenn erneuerbare Energie verstärkt eingesetzt wird. Ab 2045 ist erklärtes Ziel der Bundesregierung, dass Deutschland CO2-neutral ist. Das Gebäudemodernisierungsgesetz („Heizungsgesetz“) schreibt keinen festen Erneuerbaren-Anteil mehr vor – umso mehr kommt es darauf an, dass Bauherren und Sanierer bei der Wahl des Energieträgers oder Brennstoffs selbst eine zukunftsfähige Entscheidung treffen. Schließlich haben Heizungsanlagen heute eine Lebensdauer zwischen 20 und 30 Jahren. Unter anderem sollte auch die mögliche Kostenentwicklung der Energieträger und Brennstoffe mit einbezogen werden.

Bei der Neuanschaffung einer Heizung die Betriebskosten berücksichtigen
Bei der Neuanschaffung einer Heizung die Betriebskosten berücksichtigen

Unterscheidung Energieträger und Brennstoff

Oft werden Energieträger und Brennstoff im gleichen Atemzug erwähnt. Dabei gibt es eine wesentliche Unterscheidung. Energieträger sind Stoffe, deren Energiegehalt erst durch einen Umwandlungsprozess nutzbar gemacht werden kann. Dabei gibt es Primärenergieträger und sekundäre Energieträger. Primärenergieträger wie Sonne, Erdwärme, Kohle, Erdgas oder Holz stehen von Natur aus zur Verfügung. Sekundäre Energieträger wie Heizöl entstehen erst in Raffinerien durch die Umwandlung von Erdöl.

Primärenergie und Sekundärenergie
Primärenergie und Sekundärenergie
Energieträger und Brennstoffe
Energieträger und Brennstoffe

Ein Brennstoff hingegen ist ein Energieträger, dessen gespeicherte Energie mittels Verbrennung nutzbar gemacht werden kann.

Energieträger, Brennstoff & Co. – kurz erklärt

Energieträger Oberbegriff

Ein Stoff, dessen Energie erst durch Umwandlung nutzbar wird – etwa Sonne, Erdwärme, Erdgas oder Holz.

Brennstoff Untergruppe

Ein Energieträger, dessen gespeicherte Energie durch Verbrennung freigesetzt wird, zum Beispiel Heizöl, Gas oder Pellets.

Primärenergieträger aus der Natur

Stehen von Natur aus zur Verfügung: Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle, Erdgas oder Holz.

Sekundärenergieträger umgewandelt

Entstehen erst durch Umwandlung – etwa Heizöl, das in der Raffinerie aus Erdöl gewonnen wird.

Quelle: Heizsparer-Redaktion

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Energieträger und Brennstoffe

Erdgas: Gas war jahrelang in Deutschland der Klassiker bei den Heizungsanlagen. Moderne Brennwertkessel besitzen einen hohen Wirkungsgrad. Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) anstelle des GEG: Die einheitliche 65-Prozent-Vorgabe ist entfallen. Für neu in Bestandsgebäude eingebaute Gasheizungen steigt allerdings ab 2029 der Mindestanteil klimafreundlicherer Brennstoffe. Zudem ist zu bedenken, dass Gas ständigen Preisschwankungen und der CO2-Abgabe unterliegt. Preisanstiege und CO2-Abgabe werden die Betriebskosten von Gasheizungen innerhalb der nächsten Jahre deutlich steigen lassen.

JahrPreisanstieg Heizöl (l)Preisanstieg Erdgas (kWh)
2024ca. 14 Centca. 1 Cent
2025ca. 17,5 Centca. 1,2 Cent
2026 geschätztca. 17–21 Centca. 1,3–1,6 Cent
ab 2027/2028
(Übergang in EU-Emissionshandel ETS 2)
weiterer Anstieg möglichweiterer Anstieg möglich
Preisaufschläge (brutto, inkl. 19 % MwSt.) für Heizöl und Erdgas durch CO2-Abgabe

2026 wird der nationale CO₂-Preis noch in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne versteigert. Ab 2027 beginnt der Übergang in den EU-weiten Emissionshandel (ETS 2), der für Gebäude und Verkehr nach derzeitiger Planung 2028 vollständig greift – ohne feste Preisobergrenze. Heizen mit Gas und Öl kann dann deutlich teurer werden.

Gewinnung von Erdgas
Gewinnung von Erdgas

Flüssiggas: Ist kein Gasanschluss vorhanden, kann eine Gasheizung auch mit dem Brennstoff Flüssiggas betrieben werden. Für Flüssiggas benötigt man allerdings einen Tank für die Lagerung.

Was ist Flüssiggas?
Was ist Flüssiggas?

Heizöl: Heizöl ist trotz seiner umweltschädlichen Eigenschaften in Deutschland immer noch der zweithäufigste genutzte Brennstoff für Heizungsanlagen. Nach der aktualisierten BDEW-Auswertung 2023 wurden rund 25 % der Wohngebäude und rund 19 % der Wohnungen mit Öl beheizt. Sinnvoll ist der Einbau von Ölheizungen nicht mehr, selbst wenn der Einbau auch nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz nicht verboten ist. Der Austausch einer Ölheizung gegen eine Heizung mit erneuerbaren Energieträgern wird daher staatlich gefördert.

Fernwärme: Rund 14% der deutschen Haushalte heizen bereits mit Fernwärme. Die Preisgestaltung richtet sich nicht nur nach regionalen und lokalen Gegebenheiten des Energieversorgers, sondern vor allen Dingen nach dem eingesetzten Brennstoff oder Wärmeerzeuger. Die monatlichen Fernwärmekosten lagen laut Preisatlas Fernwärme von co2online im 2. Quartal 2024 für ein Muster-Einfamilienhaus mit 120 qm Wohnfläche, 10 kW Leistung und 18.000 kWh Jahresverbrauch zwischen 152 und 493 Euro. Die Preisgestaltung der Fernwärmeversorger ist teils undurchsichtig. Durch die steigenden Preise fossiler Brennstoffe und der CO2-Abgabe, ist abzusehen, dass je nach Erzeugungsart der Wärme auch Fernwärme teurer wird. Sinnvoll ist es deshalb, nachzufragen, womit die Fernwärme erzeugt wird. Dennoch sind gerade Fernwärmenetze für die Erzielung einer CO2-Neutralität in Deutschland wichtig, wenn die Fernwärme entsprechend klimaneutral erzeugt wird. Deshalb findet in allen Städten und Gemeinden Deutschlands eine Wärmeplanung statt, um darzustellen, für welche Stadtviertel ein Anschluss an ein Fernwärmenetz in Zukunft möglich sein wird.

Das Prinzip der Fernwärme
Das Prinzip der Fernwärme

Holz: Der Energieträger Holz erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ob ganze Holzscheite, Hackschnitzel oder Pellets – Holz kann erneuerbar sein, ist aber nur bei nachhaltiger Herkunft, trockener Qualität und moderner, emissionsarmer Technik vergleichsweise umweltverträglich. Obwohl die Preise für Pellets und Holz in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, können Pelletheizungen unter passenden Bedingungen eine günstige erneuerbare Alternative sein – wichtig sind nachhaltige Herkunft, emissionsarme Technik und trockene Qualität. Voraussetzung: Neben der Lagermöglichkeit für Holzscheite, Hackschnitzel oder Pellets ist zu klären, ob die Belieferung mit Holz oder Holzprodukten problemlos erfolgen kann. Moderne Pelletheizungen sind aufgrund der technischen Entwicklung ähnlich komfortabel wie Öl- und Gasheizungen zu bedienen und können vollautomatisch beschickt werden. Holzheizungen zählen zu den erneuerbaren Optionen – seit dem Wegfall der 65-Prozent-Vorgabe ist ihre Wahl keine Pflichterfüllung mehr, sondern eine Kosten- und Komfortentscheidung.

Heizen mit Holz: Wärme durch Holzverbrennung
Heizen mit Holz: Wärme durch Holzverbrennung

Elektrizität: Elektroheizungen in Form von Nachtspeicheröfen sind ein Auslaufmodell. Nur noch 3% der deutschen Haushalte werden auf diese Weise geheizt. Gleichzeitig gelten sie heute als Übergangstechnologie zu klimaneutralen Heizungen. Zu Elektroheizungen gehören auch Elektro-Fußbodenheizungen im Badezimmer oder Infrarot-Heizflächen. Nachteil: Elektrizität hat als Wärmeerzeuger einen vergleichsweise hohen und sehr stark schwankenden Preis. Vorteil: Elektroheizungen heizen ohne fossile Verbrennung vor Ort und kombiniert mit einer Photovoltaikanlage sind sie klimafreundlich.

Wenn schon mit Strom heizen, dann am besten mit Ökostrom
Wenn schon mit Strom heizen, dann am besten mit Ökostrom

Erd-, Wasser- oder Luftwärme: Bei Wärmepumpen stehen drei verschiedene Wärmequellen zur Auswahl: Sole, Wasser und Luft. Diese drei Wärmequellen sind stetig vorhanden und selbst kostenlos; Energiekosten entstehen aber für den Betriebsstrom der Wärmepumpe. Je nach Wahl ist allerdings ein relativ hoher baulicher Aufwand notwendig. Ein Vorteil ist, dass die Wärmepumpe selbst einen geringen Platzbedarf hat. Wärmepumpen gelten als die Heizung der Zukunft, die aus kostenloser Umweltwärme mit Strom Heizwärme erzeugt. Wer eine Wärmepumpenheizung plant, kann von hohen staatlichen Fördermitteln profitieren.

Wärmepumpen können Wärme aus Erde, Luft oder Wasser gewinnen
Wärmepumpen können Wärme aus Erde, Luft oder Wasser gewinnen

Sonne: Heizen mit dem Energieträger Sonne ist neben Wärmepumpen eine zukunftsfähige Art zu heizen. Die Energie steht jedem kostenlos zur Verfügung. Jedoch ist eine Solarthermieanlage immer auf ein zusätzliches Heizungssystem angewiesen. In der Regel werden Solaranlagen genutzt, um als Hybridheizung bei vorhandenen Gas- oder Ölheizungssystemen Heizkosten einzusparen. Die Anschaffungskosten für Solarthermieanlagen werden staatlich gefördert.

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Solarthermie: Gewinnung von Wärme für die Warmwasserbereitung und Heizung
Solarthermie: Gewinnung von Wärme für die Warmwasserbereitung und Heizung

Kohle: Der fossile Energieträger Kohle spielt in deutschen Privathaushalten als Wärmelieferant kaum noch eine Rolle. Die Förderung der Steinkohle wurde in Deutschland bereits 2018 eingestellt. Die Braunkohle-Kapazitäten werden bis 2030 mehr als halbiert. Koks oder Briketts zum Heizen sind out, da das Heizen mit Kohle zu aufwendig und klimaschädlich ist. Die Zahlen der Heizungsanlagen mit Kohlebefeuerung werden in Zukunft immer weiter abnehmen. Aus der Kohleverstromung steigt Deutschland nach dem Kohleausstiegsgesetz spätestens 2038 aus; Überprüfungstermine (2026, 2029, 2032) können den Ausstieg auf 2035 vorziehen.

Wasserstoff: Wasserstoff gilt als ein Energieträger der Zukunft. Der Brennstoff kommt schon länger in Brennstoffzellen-Heizungen zum Einsatz, die nicht nur Wärme, sondern gleichzeitig auch Strom produzieren. Brennstoffzellen-Heizungen für Privathaushalte sind jedoch ein Nischenprodukt. Der Wasserstoff für solche Heizungsanlagen wird bislang aus Erdgas hergestellt. Die frühere Pflicht zu 65 % erneuerbaren Energieträgern ist mit dem GModG entfallen; Wasserstoff bleibt eine zulässige Option beim Heizen.

Erklärt: Die kalte Verbrennung in der Brennstoffzelle
Erklärt: Die kalte Verbrennung in der Brennstoffzelle

Wasserkraft: In Deutschland wird mittels Wasserkraft fast ausschließlich Strom produziert. Und dies nur in sehr wenigen Haushalten. Mit dem gewonnenen Strom lässt sich jedoch auch eine Wärmepumpe betreiben, um so Wärme zum Heizen zu erzeugen. Über diesen Umweg würde Wasserkraft zum Energieträger für eine Heizungsanlage.

Biogas: Biogas als Energieträger ist derzeit lediglich für den Zusammenschluss mehrerer Privathaushalte als Abnehmer der erzeugten Wärme oder Bauernhöfe geeignet. In Biogasanlagen verwandeln Bakterien Biomasse wie Mais, Grünschnitte, Mist oder tierische Abfälle zu Biogas. Blockheizkraftwerke erzeugen mit dem Biogas Strom und Wärme. Die Wärme lässt sich per Nah- oder Fernwärme zu den Haushalten transportieren.

Biogas ist die umweltfreundliche Alternative zu Erdgas
Biogas ist die umweltfreundliche Alternative zu Erdgas

Windenergie: Windenergie wird in Deutschland hauptsächlich zur Stromerzeugung verwendet. Mit einem sehr aufwendigen Verfahren ist es möglich, den Energieträger Wind auch zum Heizen zu nutzen. Per Elektrolyse wird dabei mit Windenergie Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt. Danach wird der Wasserstoff mit CO2 zu Methan weiterverarbeitet. Mit diesem chemischen Prozess lässt sich überschüssige Windenergie lagern und transportieren. Die Umwandlung des Energieträgers Wind als Brennstoff für eine Heizungsanlage ist aufgrund des aufwendigen Verfahrens unrentabel.

Kohle schadet dem Klima © Aliaksandr Marko, stock.adobe.com
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Preisentwicklung der Brennstoffe

Für fossile Energieträger sind dauerhaft Preisanstiege zu erwarten Das liegt nicht nur an der Verknappung, sondern auch an der steigenden CO2-Abgabe. Die Preise dieser fossilen Energieträger sind schon in den letzten Jahren erheblich gestiegen.

Hinzu kommt, dass sich die Preise fossiler Brennstoffe in Deutschland je nach Anbieter und regionalen Gegebenheiten sehr stark unterscheiden. Im Fall von Erdgas gibt es häufig für einen bestimmten Zeitraum Preisgarantien seitens der Versorger, werden danach aber in der Regel erhöht. Heizölpreise sind Tagespreise und unterliegen sehr starken Schwankungen.

Vorfahrt für erneuerbare Heiz-Energien
Vorfahrt für erneuerbare Heiz-Energien

Mit Einführung der CO2-Abgabe im Jahr 2021 werden fossile Brennstoffe geplant jährlich teurer. Dies gibt einen zusätzlichen Anreiz, Heizungsanlagen mit klimafreundlicheren Energieträgern und Brennstoffen anzuschaffen oder entsprechend umzurüsten.

Für die eigene Entscheidung heißt das: Fossile Energieträger wie Öl und Gas werden durch CO₂-Preis und Verknappung absehbar teurer, während erneuerbare Optionen – Wärmepumpe, Holz/Pellets oder solar unterstützte Hybridlösungen – langfristig planungssicherer sind und staatlich gefördert werden (eine Übersicht bietet unser Fördermittel-Ratgeber). Wer heute eine Heizung plant, sollte den Energieträger daher nicht nur nach dem aktuellen Preis, sondern nach Zukunftsfähigkeit und Gesamtkosten über die rund 20-jährige Lebensdauer wählen.

Heizen wird klimaneutral: der politische Fahrplan

  1. seit 2021
    Nationaler CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe (Heizöl, Erdgas) – er steigt jährlich.
  2. seit 2024
    Neue Heizungen mussten grundsätzlich zu 65 % mit erneuerbaren Energien laufen — diese Vorgabe ist seit dem 29. Juli 2026 mit dem GModG entfallen.
  3. 2026
    Nationaler CO₂-Preis im Korridor 55–65 € je Tonne; kommunale Wärmeplanung in großen Städten.
  4. ab 2027/2028
    Übergang in den EU-Emissionshandel ETS 2 für Gebäude und Verkehr – ohne feste Preisobergrenze.
  5. spätestens 2038
    Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland.
  6. 2045
    Ziel: Deutschland heizt und wirtschaftet klimaneutral.
Quelle: Bundesregierung; Umweltbundesamt
BrennstoffHeizwert BrennwertCO2-EmissionFeuchteFeinstaubbelastungAschegehaltPreis
 kWh/ kgin MJkWh/kgin g/kWhin %in mg/kWhin % 
         
Erdgas10,136,3610,83250–6–1,50€ / m³
Flüssiggas12,8746,3314,06277–0–60 Ct – 98 Ct / l
Heizöl9,835,2811,86319–22–100 Ct – 150 Ct / l
Fernwärme*–––198–73–5 Ct – 10 Ct / kWh + Grundpreis
Holz/Scheitholz414,44,22617,53820,55150 € – 270 € / rm
Holz/Pellets4,817,284,9236730,530 Ct – 65 Ct / kg
Holz/Hackschnitzel3,412,24428357617,9 Ct – 12,3 Ct / kg
Strom**13,6–401–37–32 Ct – 39 Ct / kWh
Hinweis: archivische Beispielwerte (Datenstand Februar 2024) – nur zur Orientierung, nicht als Entscheidungsgrundlage. Emissions- und Preiswerte unterscheiden sich je nach Systemgrenze und Quelle; vor einer Heizungsentscheidung mit aktuellen UBA-/BMWE-Emissionsfaktoren und Tagespreisen abgleichen.
* Die Emissions- und Feinstaubwerte wurden aus einem Fernwärmemix ermittelt.
** Die Emissions- und Feinstaubwerte wurden aus einem Strommix ermittelt.
Fossile Brennstoffe werden mit der CO2-Abgabe belastet © Fokussiert, stock.adobe.com
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