Infrarotheizungs-Kostenrechner: Betriebskosten Ihrer elektrischen Zusatzheizung im Blick behalten
Infrarotheizungen gelten als unkomplizierte, platzsparende und wartungsarme Heizlösung – besonders in Räumen mit zeitweisem Wärmebedarf oder als Ergänzung zu bestehenden Systemen. Doch wie wirtschaftlich ist der Betrieb tatsächlich? Jede Kilowattstunde Wärme kostet hier so viel wie eine Kilowattstunde Haushaltsstrom – deshalb entscheidet die Betriebsstundenzahl über die Rechnung. Mit unserem Infrarotheizungs-Kostenrechner ermitteln Sie, welche Stromkosten beim Betrieb Ihrer Geräte entstehen.

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Das Wichtigste in Kürze
- Schnelle Berechnung Ihrer Stromkosten auf Basis von Leistungsdaten, Nutzungsverhalten und Strompreis
- Individuelle Eingabe der Heizmonate, Häufigkeit und Nutzungsdauer
- Ideal zur Bewertung von Infrarotheizungen als Zusatz- oder Übergangsheizung
- Transparente Darstellung des Gesamtstromverbrauchs und der Betriebskosten
So funktioniert der Rechner
- Anzahl und Leistung eingeben: Wie viele Heizplatten nutzen Sie gleichzeitig und wie viel Watt verbrauchen diese jeweils?
- Nutzungszeitraum wählen: Welche Monate im Jahr heizen Sie mit Infrarot?
- Häufigkeit und Dauer erfassen: Wie oft und wie lange betreiben Sie Ihre Geräte täglich?
- Strompreis eintragen: Für eine realistische Kostenberechnung – Haushaltsstrom kostet im Juli 2026 nach dem Verivox-Haushaltspreis im Mittel rund 31 Cent je Kilowattstunde. Den genauen Wert finden Sie auf Ihrer Stromrechnung.
- Ergebnis anzeigen lassen: Sie sehen direkt, wie viele Betriebsstunden, Kilowattstunden und Kosten in der Heizperiode anfallen.
Ergebnisse des Rechners:
Der Rechner liefert Ihnen:
- Gesamte Betriebsdauer Ihrer Infrarotheizungen
- Stromverbrauch in kWh
- Kosten für die Heizperiode – aufgeschlüsselt nach Nutzung
Diese Werte helfen Ihnen, den Energieaufwand Ihrer Infrarotheizung im Verhältnis zu anderen Heizformen einzuschätzen.
Warum sich ein Kostenvergleich lohnt
Infrarotheizungen geben die Wärme direkt an Körper und Flächen ab, sind als reine Elektroheizung im Dauerbetrieb aber deutlich teurer als Gas-, Pellet- oder Wärmepumpenheizungen: Eine Wärmepumpe gewinnt aus einer Kilowattstunde Strom ein Mehrfaches an Wärme, eine Direktheizung genau eine. Mit dem Rechner erkennen Sie frühzeitig, ob sich eine Infrarotheizung in Ihrer Wohnsituation rechnet oder ob eine andere Heizlösung langfristig günstiger wäre.
Für einzelne, selten genutzte Räume – Bad, Hobbyraum, Gästezimmer – ist das Ergebnis oft trotzdem positiv, weil nur wenige Betriebsstunden im Jahr anfallen. Anders sieht es aus, wenn die Infrarotheizung ein ganzes Gebäude wärmen soll: Dann gilt sie – sofern sie zum Zweck der Inbetriebnahme eingebaut oder aufgestellt wird – als Stromdirektheizung; § 46 Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt dafür in Bestandsgebäuden mit Wohnungen einen besonders guten baulichen Wärmeschutz – im Neubau § 10 Absatz 4 GModG –, enthält aber eine Ausnahme für Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine selbst bewohnt. Wer damit liebäugelt, sollte die Kosten im Detail und die nötige Dimensionierung vorher durchrechnen.

Mehr Informationen & Fachwissen
Für eine umfassende Entscheidung empfehlen wir weiterführende Informationen zu Infrarotheizsystemen:
- Vorteile und Nachteile der Infrarotheizung
- So funktioniert eine Infrarotheizung
- Infrarotheizung: Kosten im Überblick
- Infrarotheizung im Altbau: Wann sie sich rechnet
- Infrarotheizung richtig dimensionieren
Für individuelle Planung und Installation empfehlen wir zudem die Beratung durch einen qualifizierten Heizungsfachbetrieb.
Wie teuer ist eine Infrarotheizung? Die Kosten für eine Infrarotheizung setzen sich aus den einmaligen Anschaffungskosten und den laufenden Betriebskosten… weiterlesen




