BHKW Kosten

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Kosten für ein Blockheizkraftwerk

Vor der Investition in ein Blockheizkraftwerk sollte selbstverständlich ein Preisvergleich erfolgen. Angesichts der Vielfalt an verschiedenen Technologien und möglicher Brennstoffe ist dieser Vergleich allerdings nicht einfach. Zudem sollten bei der Kostenbetrachtung unbedingt auch die regelmäßigen Betriebskosten berücksichtigt werden.

Anschaffungskosten von BHKW

Zum Vergleich bietet sich bei BHKW der Preis pro Kilowattstunde elektrischer Leistung (kWel) an. Diese Normierung vereinfacht den Vergleich von BHKW unterschiedlicher Größe. Vergleiche der Kenndaten von BHKW zeigen, dass die Preise pro kWel sinken, je größer die Gesamtleistung des BHKW ist. Liegt der Preis pro kWel bei einem Groß-BHKW mit über 500 kWel bei unter 500 Euro, so ist bei Mini-BHKW ein Durchschnittspreis von circa 1.700 bis 2.000 Euro pro kWel zu erwarten.

Interessant ist auch die Zusammensetzung der Anschaffungspreise. Rund 80 Prozent des Endpreises entfallen auf das eigentliche KWK-Modul, das aus Motor und Generator besteht. Mit rund acht Prozent trägt der notwendige Schaltschrank bei. Die restlichen zwölf Prozent teilen sich gleichmäßig auf für die Schalldämmung, Katalysator, Schmierölversorgung, Lüftung, Lieferung, Aufstellung und Inbetriebsetzen.

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Preise für Mikro-BHKW fallen

Für Mikro bzw. Nano-BHKW, die für Ein- bis Mehrfamilienhäuser geeignet sind, sollte von einem Preis von mindestens 15.000 bis 20.000 Euro ausgegangen werden. So kostet zum Beispiel der bekannte Dachs von Senertec laut Preisliste des Unternehmens rund 21.000 Euro ohne Zubehör. Der Mikro-Dachs mit Stirlingmotor ist dagegen für rund 15.000 Euro inklusive Zubehör zu bekommen sein. Skaleneffekte werden auch hier dafür sorgen, dass die Preise weiter fallen. Wenn ein Produkt in größeren Serien produziert wird, kann es billiger hergestellt werden.

Preise und Kosten © eyetronic, fotolia.com
Anschaffungspreise fallen wenn die Nachfrage steigt © eyetronic, fotolia.com

Weitere Kosten für das BHKW

Mit den reinen Anschaffungskosten ist es natürlich nicht getan. Auch die Lieferung und vor allem die Inbetriebnahme kosten – sie sind aber Vereinbarungssache mit dem jeweiligen Händler.

Ein BHKW benötigt eine entsprechende Abgasleitung im Haus, der Platzbedarf mit zusätzlicher Schalldämmung muss ebenso berücksichtigt werden. Gerade die Schalldämmung kann weitere Kosten verursachen.

BHKW Betriebskosten fallen regelmäßig an

Wie bei jeder anderen Heizung fallen auch bei Blockheizkraftwerken die üblichen Betriebskosten an.

Sie setzen sich zusammen aus:

  • Brennstoffkosten (verbrauchsabhängig)
  • Wartung – Allgemein werden hierfür 3 Cent pro Kilowattstunde veranschlagt. Allerdings unterscheiden sich die Antriebe in ihrem Wartungsbedarf. Besonders wartungsarm sind zum Beispiel Stirlingmotoren. Der Wartungsbedarf hängt auch von der Betriebsart ab. Bei häufiger Taktung (An- und Ausschalten) wird er höher. Es gibt Vollwartungsverträge, die nicht nur die regelmäßige Instandhaltung, sondern auch die folgenden Posten umfassen. Sie kosten jährlich rund 5 Cent pro Kilowattstunde.
  • Reparaturen
  • Ersatzteile
  • Generalüberholung – Diese wird bei BHKW nach einer bestimmten Laufzeit fällig. Vorgeschlagen wird sie nach rund 25.000 Betriebsstunden. Mit mindestens 500 Euro sollte hierfür gerechnet werden.
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