Fußbodenheizung: Wartung

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Fußbodenheizung: Richtige Wartung kann Kosten sparen

Grundsätzlich gilt für die Fußbodenheizung wie für jede Heizungsanlage: Eine regelmäßige Wartung sorgt für einen einwandfreien Betrieb. Dabei werden alle Funktionen der Heizungsanlage überprüft. Auf diese Weise werden nicht nur Störungen während der Heizsaison verhindert, sondern man spart auch Energie.

Arbeiten am Fussbodenheizung Verteiler © Alexander Raths, stock.adobe.com
Eine regelmäßige Wartung der Heizung sorgt für einen einwandfreien Betrieb © Alexander Raths, stock.adobe.com

Neue Heizungsanlagen unterliegen schon aus vertraglichen Gründen einer regelmäßigen Wartung durch den Heizungsfachbetrieb. Egal um welches Heizungssystem es sich handelt. Denn die meisten Hersteller von Heizungsanlagen knüpfen die Garantie an eine jährliche Heizungswartung – und zwar durch zertifizierte Fachbetriebe. Darüber hinaus ist nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) jeder Hausbesitzer verpflichtet, seine Heizungsanlage regelmäßig auf Nutzungsgrad und geringstmögliche Umweltbelastung überprüfen zu lassen.

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Überprüfung von Heizkessel, Brenner und Heizkreisen

Bei einer korrekten Installation einer konventionellen Fußbodenheizungsanlage beschränken sich die Wartungstätigkeiten in der Regel auf eine einfache Funktionsprüfung sowie der Überprüfung von:

  • Regelung und Einstellungen am Heizkessel
  • Brenner
  • Warmwasserspeicher
  • Umwälzpumpe
  • Kontrolle der optimalen Volumenströme in den Heizkreisen
  • Verschleißteile

Die Wartung des Heizkreissystems der Fußbodenheizung unterliegt hingegen keinem Wartungsintervall. Laut Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sollte es aber zehn Jahre nach der Erstinstallation kontrolliert werden. Zur Frequenz der späteren Kontrollen hat sich ein Rhythmus von zwei Jahren als Standard etabliert.

Fußbodenheizung einstellen © Alexander Raths, stock.adobe.com
Die Wartung des Heizkreissystems der Fußbodenheizung sollte zehn Jahre nach der Erstinstallation und danach in einem Rhythmus von zwei Jahren kontrolliert werden © Alexander Raths, stock.adobe.com

Bei Störungen einer Fußbodenheizung kann es sich um relativ harmlose und leicht zu behebende Problemchen handeln. Es ist aber dringend davon abzuraten, selbst am Heizungssystem Hand anzulegen. Die Störung sollte immer von einem qualifizierten Fachbetrieb beseitigt werden. Überprüfung und Reparatur hochkomplexer technischer Anlagen bedürfen nun einmal ausreichende Fachkenntnis. Wer selbst am Fußbodenheizungssystem läuft Gefahr den Volumenstrom des Heizwassers zu verändern. Das hat Auswirkung auf die gesamte Fußbodenheizungsanlage. Es besteht die Gefahr, dass einzelne Bauteile, wie etwa der Verteiler oder Rohre beschädigt werden. Außerdem erkennen nur Fachleute Ablagerungen oder Korrosionsvorgänge in den Fußbodenheizungsrohren.

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Richtigen Heizungsfachbetrieb finden

Wer sich eine neue Fußbodenheizungsanlage hat einbauen lassen, bekommt automatisch einen Wartungsvertrag angeboten. Ansonsten lohnt es sich, mehrere Angebote von verschiedenen Heizungs- und Sanitärbetrieben einzuholen und die Preise zu vergleichen. Jedoch sollte die Auswahl nicht in erster Linie nach den Kosten erfolgen. Qualität geht immer vor.

Heizungsbauer finden: Qualität geht vor Preis! Lokale Fachbetriebe sind erste Wahl
Heizungsbauer finden: Qualität geht vor Preis! Lokale Fachbetriebe sind erste Wahl!

Wie bei fast allen Produkten oder Dienstleistungen gibt es auch für Handwerksbetriebe Qualitäts- und Prüfsiegel. Bei der örtlichen Handwerkskammer wird ein Verzeichnis, die so genannte Handwerksrolle, geführt. Dort sollte der Betrieb eingetragen sein. Der Eintrag garantiert somit eine rechtlich einwandfreie Ausübung der Tätigkeit. Außerdem sollte er als SHK-Betrieb ausgewiesen sein. Ist der Betrieb TüV-zertifiziert, weist dies auf hohe Qualitätsstandards und Kompetenz hin. Ein Heizungsbetrieb sollte darüber hinaus während der normalen Betriebszeiten immer für Kunden erreichbar sein.

Heizung einstellen und warten  © Alexander Raths, stock.adobe.com
Für Wartungsarbeiten suchen Sie sich am besten Heizungs- und Sanitärbetriebe mit entsprechenden Qualitäts- und Prüfsiegeln © Alexander Raths, stock.adobe.com

Vorteilhaft ist immer ein Fachbetrieb in der Nähe. Im Optimalfall kommt er direkt aus dem Wohnort. Das verspricht kurze Anfahrtswege und erspart teure Anfahrtskosten sowie schnelle Hilfe bei Störungen. Befindet sich das Unternehmen direkt am Ort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass jemand in der Nachbarschaft bereits Erfahrungen mit dem Betrieb gesammelt hat. Eine kurze Nachfrage lohnt sich.

Ein weiteres positives Merkmal, auch wenn es auf den ersten Blick ärgerlich ist: Eine längere Wartezeit für den Auftrag. Dies spricht für volle Auftragsbücher und dass der Betrieb gefragt ist. Auch der Umstand, wie lange das Unternehmen bereits existiert, kann ein Qualitätsmerkmal sein. Kontinuität spricht für solide Arbeit und zufriedene Kunden.

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