Fußbodenheizung – Die häufigsten Fehler bei der Verlegung

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Fußbodenheizung – Die häufigsten Fehler bei der Verlegung: Ärger und zusätzliche Kosten vermeiden

Ist die Fußbodenheizung korrekt verlegt und einmal eingestellt, hält sie die Wohnung stets gleichmäßig warm. Störungen treten in der Regel dann nur sehr selten auf. Denn die schwerwiegendsten Fehler geschehen bereits bei der Installation einer Fußbodenheizung. Erste Hinweise auf einen Fehler im Fußbodenheizungssystem sind:

  • Die Räume werden trotz Fußbodenheizung nicht richtig warm.
  • Die Böden in einzelnen Räumen werden nur ungleichmäßig warm.
  • Es treten Feuchtigkeitsflecken auf.
Fussbodenheizung © Jörn Buchheim, stock.adobe.com
Fussbodenheizung © Jörn Buchheim, stock.adobe.com

Feuchtigkeit

Schäden an Fußbodenheizungen lassen sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Da ist auftretende Feuchtigkeit eine Ausnahme. Eine mechanische Verletzung der Rohrleitungen geschieht in der Regel bei Umbau- oder Sanierungsarbeiten, nur selten bei der Erstinstallation. Schäden an Rohrleitungen werden sofort behoben oder vor der Inbetriebnahme durch Wasser- oder Druckverlust im Fußbodenheizungssystem auffallen.

Tritt dennoch Feuchtigkeit auf, ist Eile geboten. Zunächst sollte der betroffene Heizkreis am Verteiler abgesperrt werden. Das verhindert Wasserverlust und den Totalausfall der Fußbodenheizung. Die entsprechende Stelle im Fußbodenaufbau muss dann freigelegt werden. Der defekte Rohrabschnitt wird herausgeschnitten und durch ein neues Rohrstück ersetzt, dass mit zwei Verbindungen ans bestehende Rohsystem angeschlossen wird.

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Die Räume werden nicht richtig warm

Werden die Räume trotz Fußbodenheizung nicht richtig warm oder fehlt es an Behaglichkeit, kann dies direkt mehrere Ursachen haben:

  1. Leitungsabstände sind zu groß

    Die Abstände der Rohrleitungen sollten bei der Verlegung nicht zu groß gewählt werden. Der Raum wird dann nicht mehr warm genug. Die Heizlastberechnung der Räume stimmt nicht mehr und die Vorlauftemperatur der Heizung muss erhöht werden. Damit sinkt die Effizienz der Heizungsanlage.

  2. Gängige Fehler bei der Verlegung einer Fußbodenheizung vermeiden
    Gängige Fehler bei der Verlegung einer Fußbodenheizung vermeiden
  3. Falscher Rohrdurchmesser

    Die Verwendung eines falschen Rohrdurchmessers hat weitreichende Konsequenzen. Eine falsche Dimensionierung der Rohrleitungen beeinflusst das gesamte Heizungssystem. Sie verändert die Fließgeschwindigkeit, den Durchfluss und letztendlich auch die Wärmeabgabe. Sämtliche Berechnungen zum hydraulischen Abgleich, zum Raumwärmebedarf oder die Einstellungen der Heizungsanlage stimmen nicht mehr. Eine Installation nach Erfahrungswerten, wie es oft beim Bau eines Einfamilienhauses oder bei Sanierungen gemacht wird, ist immer mit Risiko verbunden. Hier sind Heizungsfachleute gefragt, an deren Berechnungen man sich unbedingt halten sollte.

  4. Leitungen sind zu lang

    Die Länge der Rohrleitungen sollten bei der Verlegung unbedingt beachtet werden. Werden einzelne Heizkreise zu lang oder besteht ein deutlicher Längenunterschied zwischen den verschiedenen Heizkreisen, kommt es zu hydraulischen Problemen. Dabei wird der kürzere Heizkreis zu stark vom Heizungswasser durchströmt, während der Durchfluss im längeren Heizkreis zu gering ist. Zu lange Heizkreise führen zu einer übermäßigen Abkühlung zwischen Vor- und Rücklauf. Die Länge der Fußbodenheizungsrohre sollten nach Möglichkeit alle gleich lang verlegt werden. Die vom Heizungsfachmann vorgegebene maximale Länge pro Heizkreis sollte nicht überschritten werden. Außerdem erleichtern gleich lange Heizkreise den hydraulischen Abgleich der gesamten Heizungsanlage.

Die Böden in einzelnen Räumen werden nur ungleichmäßig warm

Werden die Räume in bestimmten Bereichen des Fußbodens nicht richtig warm oder fehlt es an Behaglichkeit, kann dies zwei Ursachen haben:

  1. Fehlende Randzonen

    Ist die Umgebungs- oder Oberflächentemperatur an den Außenwänden von Räumen oder vor bodentiefen Fenstern sowie Terrassentüren kälter, stimmt etwas mit den Randzonen der Fußbodenheizung nicht. Um solche Kältebrücken zu vermeiden, werden in diesen Bereichen die Rohrleitungen der Fußbodenheizung enger verlegt, als im sonstigen Raum. Die geringeren Rohrabstände sorgen in den Randzonen für höhere Oberflächentemperaturen. Bei der Installation der Fußbodenheizung ist in den Randzonen deshalb auf die geringeren Rohrabstände zu achten.

  2. Zuleitungen dämmen

    Am Heizkreisverteiler ist die Umgebungs- oder Oberflächentemperatur deutlich wärmer als im übrigen Raum. Dies liegt daran, dass sich sämtliche Rohrleitungen der Fußbodenheizung am Heizkreisverteiler bündeln. Oft wird der Verteiler deshalb in den Flurbereich oder in die Diele verlegt. Da eine kleine Diele einen geringen Wärmebedarf hat, kann es auch hier zur Überhitzung kommen. Da eine Temperaturregelung im Bereich des Heizkreisverteilers nicht möglich ist, raten Heizungsfachleute dazu, die Heizungsleitungen zu den Räumen in diesem Bereich zu dämmen oder in die Dämmschicht des Fußbodens zu integrieren.

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