Pellets – preisliche Entwicklung
Holzpellets: umweltschonender Brennstoff mit vergleichsweise stabilen Preisen
Einfamilienhaushalte, die schon vor Jahren von einer Ölheizung auf eine Pelletheizung umgestiegen sind, haben nicht nur die Umwelt entlastet, sondern über die Jahre auch spürbar Heizkosten gespart. Bei einem typischen Jahresbedarf von rund 6 Tonnen Pellets statt etwa 3.000 Litern Heizöl summiert sich der Preisvorteil je Kilowattstunde deutlich.
Das Wichtigste in Kürze
- Pelletpreise sind über Jahre vergleichsweise stabil und schwanken weniger stark als Öl und Gas – Ausnahme war die Energiekrise 2022.
- Den Monatsdurchschnitt veröffentlicht das Deutsche Pelletinstitut (DEPI); im Sommer sind Pellets meist am günstigsten.
- Wichtig ist die Qualitätsklasse ENplus A1 – Billigware kann die Heizung stören und Garantien gefährden.

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Über mehrere Jahre betrachtet sind die Pelletpreise vergleichsweise stabil geblieben. Von 2019 bis 2021 lag der Preis bei einer Abnahme von 6 Tonnen bei rund 240 Euro je Tonne. Im Zuge der Energiekrise 2022 stiegen auch die Pelletpreise deutlich an, haben sich seither aber wieder beruhigt: Im Juni 2026 lag der bundesweite Durchschnitt bei rund 377 Euro je Tonne (Deutsches Pelletinstitut). Diese vergleichsweise verlässliche Entwicklung spricht bei einem Heizungstausch oder Neubau für Pellets als preisstabilen und umweltschonenden Brennstoff. Ein Umstieg auf eine Pelletheizung zählt damit zu den rentablen Investitionen – wie die Presslinge entstehen, zeigt der Ratgeber zur Pelletherstellung.
Konstante Pelletpreise – stimmt das?

Regionale Preisunterschiede für Pellets
Im regionalen Vergleich unterscheiden sich die Pelletpreise nur wenig. Im Juni 2026 lagen Nord-/Ostdeutschland und Süddeutschland bei der 6-Tonnen-Abnahme fast gleichauf; Mitteldeutschland war mit rund 377 Euro je Tonne geringfügig teurer.

Qualität statt Billigware schont die Heizanlage
Die weiter oben angegebenen Preise beziehen sich auf Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) rät den Betreibern von Pelletheizungen, sich nicht ausschließlich am Preis zu orientieren, sondern nach Ware Ausschau zu halten, die mit dem ENplus-Siegel gekennzeichnet ist. Diese Qualität unterstützt einen störungsarmen und effizienten Betrieb der Heizung. Das ENplus-Siegel steht für geprüfte Pelletqualität und bezieht die gesamte Bereitstellungskette von der Herstellung über den Handel bis zur Lieferung in die Qualitätsbewertung ein.

Viele Hersteller von Pelletheizungen vergeben für ihre Produkte nur dann eine Garantie, wenn sie mit entsprechend qualitativer Ware befeuert werden. Im Zweifelsfall sollte daher vor dem Kauf der Pellets der Hersteller gefragt werden, welche Pellets für den jeweiligen Ofen am besten geeignet sind.

Pelletpreise monatlich aktualisiert
Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) veröffentlicht den DEPI-Pelletpreis monatlich für Endkunden. Er bezieht sich auf den deutschen Durchschnittspreis für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bei Abnahme einer Menge von 6 Tonnen und einer Lieferung im Umkreis von 50 km. Der Preis beinhaltet alle Nebenkosten und die derzeit anfallende Mehrwertsteuer von 7 %.
Pelletpreis 2026: der Weg ins Sommertief
| Monat 2026 | Wert (€/t) |
|---|---|
| Feb | 422,7 €/t |
| Mär | 419,2 €/t |
| Apr | 405,1 €/t |
| Mai | 388,1 €/t |
| Jun | 376,8 €/t |
Bundesweiter Durchschnitt, ENplus A1, Abnahme 6 t. Werte ändern sich monatlich.

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