Holzheizung Förderung

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Förderung und Zuschüsse für Holzheizungen (Stand 2016)

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Fördermittel © Doc Rabe, fotolia.com

Der sparsame Umgang mit wertvoller Energie wird belohnt. Nicht nur Bund, Länder und Kommunen belohnen diese Sparsamkeit, sondern auch einige Banken. Allen voran die KfW Bank, die durch zinsgünstige Kredite und Bonusprogramme den Ausbau alternativer, effizienter Energien fördert.

Hiermit wird der Anreiz geschaffen, auf energieeffiziente Heizungsanlagen umzusteigen oder diese direkt in den Neubau zu integrieren. Je umweltfreundlicher die Anlage dabei ist, desto höher fällt in der Regel die finanzielle Unterstützung aus. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Anlagen, in denen Biomasse zur Energiegewinnung eingesetzt wird, jedoch nur noch in Bauten mit bestehender Heizungsanlage.

BAFA-Förderung für Holzheizungen

Fördermittel BAFADamit nicht die gesamte finanzielle Last einer effizienten Heizungsanlage auf den Schultern des Bauherren lastet, gibt es von staatlicher Seite die Möglichkeit, verschiedene Förderungen für die Umrüstung auf moderne Holzheizungen in Bestandsbauten zu beantragen. Diese setzt sich aus drei Förderungssequenzen zusammen, die, entsprechend der Förderungswürdigkeit, einzeln oder zusammen in Anspruch genommen werden können. Innerhalb der Basisförderung werden an die Holzheizung unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Förderungswürdigkeit gestellt.

So müssen automatisch beschickte Holzhackschnitzel- und Scheitholzheizungen eine Nennwärmeleistung von 5 bis 100 kW erbringen und über einen Pufferspeicher von mind. 30l/kW verfügen, um mit pauschal 3.500 Euro bezuschusst zu werden. Handbeschickte Komponenten müssen zusätzlich noch mit einem Pufferspeicher von mindestens 55 Litern je kW Nennwärmeleistung ausgestattet sein, um als förderungsfähig zu gelten.

Besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel, hierbei müssen die Werte der Energiesparverordnung um mindestens 30 Prozent unterschritten werden, werden mit einem pauschalen Zuschuss von 2.000 Euro bedacht.

Neben der Basisförderung kann zusätzlich noch eine Innovationsförderung sowie ein Effizienzbonus in Anspruch genommen werden, sofern der Einbau in einem Gebäude mit niedrigem Primärenergiebedarf erfolgt.

Bei gleichzeitiger Installation von Holzheizung und Solaranlage gibt es zudem den so genannten Kombinationsbonus in Höhe von 500 Euro. Der Antrag auf Förderung muss spätestens sechs Monate nach Fertigstellung gestellt werden.

Tipp: Die vollständige Übersicht der BAFA-Förderung finden Sie auf der BAFA-Webseite.
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Bundeslandbezogene Zuschüsse für Holzheizungen

In einigen Bundesländern gibt es neben der staatlichen Förderung noch weitere Förderprogramme, die den Betreiber einer effizienten Holzheizung erwarten. Sowohl im privaten, als auch im unternehmerischen Bereich wird die Nutzung erneuerbarer Energien entweder in Form von Zuschüssen oder durch zinsgünstige Kredite forciert.

Oftmals in Verbindung mit einer energetischen Sanierung des Gebäudes sind die Fördermöglichkeiten von Bundesland zu Bundesland allerdings recht unterschiedlich. Ob und in wie weit diese existent sind, kann bei den jeweiligen Kommunen erfragt werden.

KfW-Bank Förderung für Holzheizungen

Fördermittel KFW BankDie Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert zahlreiche Maßnahmen zur energetischen und umweltschonenden Umrüstung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Durch zinsgünstige Kredite, die deutlich unter dem Basiszinssatz liegen, wollen sie so einen Anreiz zum umweltfreundlichen Umgang mit Energien schaffen. In diesem Rahmen werden Holzheizungen innerhalb einer energetischen Komplettsanierung (KfW-Programm 151 Energieeffizient Sanieren) gefördert.

Seit März 2011 sind aber auch Holzheizungen als Einzelmaßnahme (KfW-Programm 152, Zuschuss: Nr. 430) förderungsfähig, also auch dann, wenn lediglich der alte Heizkessel gegen einen modernen Holzheizkessel ausgetauscht werden soll. Bauherren sollten sich neben der KfW-Förderung dennoch um zusätzliche Förderprogramme von Bund und Ländern bemühen, um den eigenen Geldbeutel so wenig wie möglich belasten zu müssen.

Die Förderung wird in Form eines Kredites mit 0,75 Prozent effektivem Jahreszins (Stand Januar 2016) gewährt. Beantragt werden können bis zu 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder 100.000 Euro pro Wohneinheit. Seit dem 1. Januar 2016 wird mit dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) zudem ein Tilgungszuschuss in Höhe von 12,5 Prozent auf den Austausch ineffizienter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung gewährt. Die Maßnahmen können bereits begonnen werden, eine Antragstellung ist jedoch erst ab dem 1. April 2016 möglich.

Alternativ können Privatpersonen auch das Förderprodukt 430 (Energieeffizient sanieren) wählen, das nicht in Form eines Kredites, sondern eines Zuschusses gewährt wird. Für den Austausch ineffizienter Heizungsanlagen nach dem APEE wird ein Zuschuss von 15 Prozent, maximal jedoch 7500 Euro pro Wohneinheit gezahlt.

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