Elektroheizung Kosten

Weitersagen:

Preise und Kosten von Elektroheizung

Kosten Elektroheizung
Kosten Elektroheizung © Digitalpress, fotolia.com

Die Kosten bei einer Elektroheizung müssen unterteilt werden in Anschaffungskosten und betriebsgebundene Kosten, zu denen in diesem Fall nur die Kosten für den Strombezug zählen.

Anschaffungskosten für Elektroheizungen

Die Preise für Elektroheizungen unterscheiden sich erheblich. Hier ein grober Überblick:

  • Infrarotheizung
    © Artur Synenko, fotolia.com

    Infrarotstrahler sind preiswert in der Anschaffung: Ein einfacher Infrarotstrahler ist schon für unter 100 Euro zu haben. Bei großen Infarot-Flächenheizungen steigen die Preise allerdings schnell. Infrarotheizungen, die als Bild aufgehängt werden können, liegen je nach Leistung zwischen 500 und 900 Euro (bei einer Leistung zwischen 300 und 800 Watt). Natürlich unterscheiden sich die Preise von Hersteller zu Hersteller.

  • Natursteinheizung
    © HEA AEG

    Natursteinheizungen sind wegen des verwendeten Materials und der aufwendigen Herstellung nicht ganz so preiswert. Über den Preis entscheidet hier vor allem die Qualität des Natursteins. Anschaffungspreise für kleine Natursteinheizungen beginnen bei 500 Euro und reichen bis über 1000 Euro bei einem Leistungsbereich zwischen 300 und 1500 Watt.

  • Elektrische Fußbodenheizung
    © hundehalter, wikipedia

    Auch elektrische Fußbodenheizungen sind in der Anschaffung preiswerter als wasserführende Fußbodenheizungen. Aber auch bei elektrischen Fußbodenheizungen variieren die Preise in Abhängigkeit von der Leistungsaufnahme, der Größe und der Qualität. Die Kosten liegen pro Quadratmeter meist deutlich unter 100 Euro, unabhängig davon, ob es sich um Heizmatten für schwimmendes Parkett oder Laminat oder Fußbodenheizungen für Dünnbettverlegung handelt. Allerdings kommen hier noch die Installationskosten hinzu.

  • Am teuersten in der Anschaffung sind Nachtspeicherheizungen. Ein Nachtspeichergerät kostet bei einer Leistung von zwei Kilowatt zwischen 700 und 1000 Euro. Bei höherer Leistung, Besonderheiten wie besonders flache oder niedrige Geräte liegen die Anschaffungskosten schnell höher.

  • Pro und Kontra Heizlüfter
    © Kramografie, fotolia.com

    So ist ein Heizlüfter, der als tragbares Gerät eingesetzt wird, mit 50 Euro sehr preiswert zu haben. Wandgeräte sind schon etwas teurer.

Tipp: Finden Sie Heizungs-Experten in Ihrer Region mit unserer Fachbetriebssuche. Fragen Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von Fachbetrieben an.

Zusätzliche Kosten für die Installation einer Stromheizung

Einfache Schnellheizer als mobiles Gerät oder auch Wandgeräte, Infrarotstrahler und teilweise auch Natursteinheizungen und Konvektoren verlangen keine aufwendige Installation. Sie benötigen meist nur eine Steckdose. Die Montage ist für geschickte Heimwerker eigentlich keine große Herausforderung. Allerdings sollten die gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich der Installation von elektrischen Geräten unbedingt beachtet werden. Bei einer Montage von Infrarotheizungen als Deckenheizung oder schweren Natursteinheizungen sollte auf jeden Fall ein Fachmann hinzugezogen werden.

Bei elektrischen Fußbodenheizungen kann es sich ebenso empfehlen, die Montage von einem Fachunternehmen durchführen zu lassen. Die Kosten sind kaum abzuschätzen, sie hängen von zu vielen Variablen ab. Es empfiehlt sich daher, Angebote bei zwei oder drei Fachbetrieben anzufragen.

Nachtspeicherheizungen sollten von einem Fachbetrieb installiert werden, schon aus versicherungstechnischen Gründen. Zudem werden sie nicht einfach „an die Steckdose“ angeschlossen. Für den Betrieb von Nachtspeicherheizungen ist auch ein zweiter Stromzähler beziehungsweise ein HT/NT-Stromzähler, auch Zweitarifzähler genannt, notwendig. Die Kosten liegen bei rund 100 bis 150 Euro.

Tipp: Mit dem Heizstromrechner günstige Stromtarife für Elektroheizungen finden

Betriebskosten für Elektroheizungen

Die einzigen Betriebskosten, die bei Elektroheizungen auftreten, sind die Bezugskosten für die elektrische Energie. Diese werden von den Energieversorgungsunternehmen größtenteils nach Verbrauch abgerechnet. Es gibt jedoch auch eine sogenannte Grundgebühr, die aber bei Elektroheizungen kaum ins Gewicht fällt. Nachtstrom wird günstiger angeboten als Strom zum „Normaltarif“, wobei auch hier die Preise in den letzten Jahren stark gestiegen sind.

Einige Versorger bieten gar keine Nachtstromtarife mehr an. Bei einem Kilowattstundenpreis von 25 Cent kann man bei einem Bedarf von 7000 Kilowattstunden pro Jahr (nur als Beispiel, abhängig vom Heizbedarf) mit Kosten von 1750 Euro rechnen.

Artikel teilen: